Story (117)

Im Juni 2015 schrieb ich bereits nieder, wie ich von den Zigaretten loskam und wie viel besser mir es mir mit der Dampfe ging. Warum also melde ich mich jetzt schon wieder zu Wort? Aus erfreulichem Anlass, denn seit September 2015 bin ich komplett nikotinfrei geworden.

Alles begann an einem schönen (Urlaubs-) tag in der Türkei, an einem besonders malerischen Platz im Südosten des Landes. Ich saß früh morgens in meinem Wohnmobil, nahm einen Zug aus meiner Dampfe und entschied, sie für diesen Tag nicht mehr zu benutzen. Gesagt, getan, legte ich meinen FeV in einer Ecke ab und rührte ihn den ganzen Tag nicht mehr an, auch nicht am nächsten Tag und auch nicht nach einer Woche. Irgendwann packte ich meine Dampfe in ein Staufach und noch einige Wochen später, entfernte ich den Akku und beförderte sie aus dem Wohnmobil in einen Schrank im Haus. Ich nahm nie mehr wieder einen Zug.

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Rauchfrei ohne Probleme. (19)

Auf einer kleinen Feier im Sommer 2013 in Südungarn, sah ich die erste Dampfe in meinem Leben. Unser Briefträger zog genüsslich an dem kleinen unscheinbaren Gerät und erweckt sofort meine Neugier. Ich sprach ihn darauf an, ob es sich um eine E-Zigarette handle. Er bejahte und erklärte mir seinen Selbstwickler ausführlich. Natürlich durfte ich auch ein paar Züge probieren, was mich nicht sonderlich überzeugte. Ich bekam sofort einen Hustenreiz und der Geschmack war dem einer „richtigen“ Zigarette gar nicht ähnlich. Die Feier neigte sich dem Ende zu und das Thema dampfen war für mich nicht mehr wichtig. Zu gut schmeckten mir doch meine Zigaretten. Eine von meinem Lungenarzt diagnostizierte COPD ignorierte ich, denn das Rauchen, wollte ich niemals aufhören.

Der Herbst kam mit großen Schritten ins Land und es fiel mir schon immer schwer, zum Rauchen nach draußen zu gehen. Da es immer kälter wurde, rauchte ich meine Zigarette proportional schnell zur Außentemperatur. Von Genuss war keine Rede mehr, nur die Sucht nach Nikotin musste befriedigt werden. Der nahende Winter brachte hier auch keine Besserung. Als dann ein bekanntes Pärchen bei mir zu Besuch war, packten die beiden ihre Dampfen aus und fragten meine bessere Hälfte, ob sie denn hier im Haus dampfen dürften. Erstaunlicherweise stellte das überhaupt kein Problem dar. Nur ich durfte in die Kälte zum Paffen, was mich mehr und mehr nachdenklich machte.

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Vom passionierten Raucher zum Genussdampfer (3)

Ende 2011 stolperte ich vermehrt über den Begriff „E-Zigarette“ und ich hatte schlicht keine Ahnung, was das ist. Ich war passionierter Raucher (Zigaretten, Tabakpfeife, gute Zigarren, Zigarillos) mit ordentlichem Konsum. Aufhör-Versuche (allesamt erfolglos) hatte ich in den über 30 Jahren Raucherkarriere einige hinter mir. Zu der Zeit wollte ich das Rauchen nicht unbedingt aufgeben, obwohl ich schon die gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Atemnot, nahezu verlorener Geruchs- und Geschmackssinn und Blutdruck) spürte. Ich war aber das, was man sich unter einem „Genussraucher“ vorstellt.

Ich erkundigte mich dann bei jemanden, der das Rauchen (und damals sogar auch das Dampfen) mit den „E-Zigaretten“ aufgeben konnte. Ich fragte, ob das denn funktionieren würde, er antwortete, dass es klappt, ich mir aber keinen „Schrott“ besorgen soll. So kam mir noch 2011 eine eGo-T ins Haus und ich schaffte den Umstieg 1:1 innerhalb weniger Tage. Auch das Dampfen wurde für mich zum Genuss und zum Hobby.
Ich bin „Genussdampfer“!

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