Storys

Vom Joggen und Rauchen zum Dampfen und Laufen (144)

Hallo liebe Dampfer,

ich möchte mich einreihen in die Gemeinde und deshalb hier kurz vorstellen. Ich bin weiblich, fast 50 und seit über 30 Jahren Raucherin. Während um mich herum das Rauchen gesellschaftlich, politisch und sozial geächtet wird, blieb ich tapfer auf meiner Raucherinsel. Kollegen und Familienmitglieder hatten nach und nach abgeschworen, nur mein innerer Schweinehund sagte „du bist zu schwach, du schaffst das nicht“.

Mein Zahnarzt meckerte, mein Konto maulte, mein Sohn wies mich auf mein stetes Räuspern hin und meine Kondition beim Joggen war zwar muskelmäßig in Ordnung, aber das Pfeifen der Bronchien ab Kilometer fünf ließ Passanten schon meterweit vor mir von der Strecke springen, weil ich hörbar kurzatmig heranschnaufte und jeder befürchten musste, Ersthelfer bei meinem Infarkt zu sein. weiterlesen

Meine Story (143)

Ich bin 58 Jahre und rauchte seit 43 Jahren (unterbrochen nur durch 9 Monate Schwangerschaft ).
Diese Zahl schon für sich ist erschreckend.
Zur Geburt unserer Enkeltochter haben wir den ersten ernsthaften Versuch unternommen, mit dem Rauchen aufzuhören (da war ich 43 Jahre).
Ein halbes Jahr waren wir ‚clean‘, danach ging die Depression los. Also wieder zur Zigarette gegriffen.
Obwohl bei uns in den Familien viele in jungen Jahren an Lungenkrebs und Brustkrebs starben, kamen wir einfach nicht los von dem Sch….!
Jedes Jahr dann immer wieder ein Versuch endlich aufzuhören.
Ob mit Nikotin-Kaugummi, -Pflaster und was es sonst nicht noch für ‚tolle‘ Produkte aus der Apotheke gibt.
Irgendwann haben wir dann kapituliert und uns mit unserer Sucht abgefunden.

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Meine Story (142)

Hallo, mein Name ist Jutta und ich bin 58 Jahre alt. Seit ich 14 bin, rauche ich (zuerst nur gepafft), ab und an. Mit 15 die ersten Lungenzüge. Mit 20 Jahren auch schon mal ne Schachtel am Tag.

Seither habe ich mehrmals versucht, aufzuhören, mit allem probiert, Pflaster, Kaugummi etc. Also weiter geraucht. Ca 20 pro Tag (mit Filter) Dann fiel mir die e Zigarette ein, sofort bekam ich zu hören, oh, das ist gefährlich, (von Leuten, die keine Ahnung haben) dadurch habe ich mich nicht mehr beeindrucken lassen wollen. So hab ich mich selbst schlau gemacht.

Als ich alles durchstöbert hatte, stand mein Entschluss fest, ich muß es versuchen, ich hatte vor einiger Zeit einen Schlaganfall, deswegen muss sich was ändern, andere haben es auch geschafft. Ich habe null Nikotin für meine e Zigarette, und rauche tatsächlich nur noch 1- 2 Filter Zigaretten am Tag. Ich bin richtig glücklich darüber.

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Meine Story (141)

Hallo, mein Name ist Wolfgang und ich habe leider mit 16 Jahren zum Rauchen angefangen und seit dem 46 Jahre lang im Durchschnitt 20 Zigaretten geraucht. An einigen Tagen bzw. Abenden sogar mehr.
In diesem Zeitraum habe ich auch ein paar Mal versucht mit dem Rauchen auf zu hören, einerseits mit Willenskraft aber mein Wille war halt leider sehr schwach und der vielgepriesene Nikotinkaugummi hat halt auch nur ein paar Minuten gewirkt, dann wieder der Griff zur Zigarette. Meiner Meinung nach ist es also nicht  (nur??) das Nikotin welches süchtig macht sondern die damit verbundene Handlung bzw. das Gefühl wie der Rauch durch den Mund in die Lunge zieht.
Der Geschmack dabei wäre eine philosophische Frage.
Eigentlich hätte ich es für nie möglich gehalten aber……
Ende April 2015 hat meine Frau ( Nichtraucherin) bei einer Familienfeier einem anwesenden ( bereits dampfenden) Neffen instruiert das er mit seiner Dampfe “Werbung” bei mir machen solle.
Nun, ich hab es ausprobiert und ja, hat mir gefallen und das Liquid hat auch ganz gut geschmeckt. Also am nächsten Tag rein in den Shop und nachdem ich ja bereits Probedampfen durfte wusste ich auch welchen Verdampfer ich wollte war es eine einfache Sache. Bei diesem Punkt möchte ich erwähnen das es meiner Meinung nach für den Anfang sicher sehr wichtig ist den richtigen Verdampfer zu bekommen ( Zugverhalten mit stärkeren Wiederstand – eben zigarettenähnlich), ansonsten hat man weniger Freude damit und der Griff zur weiteren Zigarette ist vorprogrammiert.
Also hatte ich jetzt meinen Verdampfer und wieder einmal den Willen mit dem Rauchen aufzuhören, nebenbei bemerkt noch fast 3 Stangen Zigaretten in der Lade, daher ein Konzept ausgearbeitet.

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Gesunder Dampfer (140)

Meine Raucherkarriere fing mit 16 Jahren an. Es schmeckte schrecklich, mir wurde schwindelig, aber es war cool.

Ich dachte auch später nicht daran, das Rauchen aufzugeben. Ich konnte es mir auch nicht vorstellen. Es gehörte einfach dazu. Die Zigarette nach dem Essen, bei Feiern und vor allem nach Stresssituationen. Ich rauchte täglich 1 bis 2 Schachteln Zigaretten.

Dann bekam ich einen fieberhaften Infekt, der sehr langwierig war. Was mir davon blieb, war ein fürchterlicher Husten und eine Lunge die massig Schleim produzierte. Ich hustete Tag und Nacht, Treppensteigen wurde zum Horrortrip. Ich reduzierte meinen Zigarettenkonsum um die Hälfte. Ich wollte mit dem Rauchen aufhören. Nikotinkaugummis, Nikotinspray halfen nicht. Ich griff immer wieder zur Zigarette. Es funktionierte einfach nicht.

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Vom Schwarzen Krauser zu Waldbeeren, blau (139)

Seit über 40 Jahren war ich nun schon Raucher und kenne so ziemlich alle Rauchentwöhnungsprogramme, von der Hypnose über Akkupunktur, von Nikotinpflaster bis Krankenkassenseminar. Es gab auch das ein oder andere Jahr in dem ich nicht komplett durchgeraucht habe, aber irgend etwas hat mich immer wieder in die Arme des Tabakrauchens geworfen/gedrängt/verleitet. Und mit regelmäßiger Sicherheit war ich dann nach zwei bis drei Wochen wieder bei so ziemlich genau bei 30 selbstgewickelten am Tag. Auch der Einstieg ins ruhigere rauchen, sprich Pfeife, hat es nicht wirklich gebracht. Ich war ab dem Zeitpunkt einfach „Doppel-User“. Schon ganz schön pervers sich nach ner Dreiviertelstunde Pfeife erstmal eine Kippe anzustecken, weil das „Nikotin“ fehlt.

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Manchmal kommt es unverhofft… (138)

Meine Rauchergeschichte begann vor 40 Jahren. Damals, im Alter von 14 Jahren, in der Clique in der Schule, wie wohl bei so manchen aus meiner Altersgruppe. Der Rauch schmeckte anfangs scheußlich, klar, doch schon bald hatte ich mich an die Zigaretten gewöhnt. Meine Eltern bekamen es natürlich schnell heraus, dass ich heimlich mit dem Rauchen angefangen hatte – und erlaubten es mir Zuhause. Mein Vater rauchte damals selbst noch, hat es allerdings einige Jahre später komplett aufgegeben. Mir ist das nicht so bald gelungen…

Ich habe all die Jahre allerdings auch nie ernsthaft darüber nachgedacht, mit dem Rauchen aufzuhören, geschweige denn, es versucht zu haben. Denn mir war klar, dass das sehr schwer werden würde. Warum sollte ich mir diesen Stress machen? Mir ging es ja eigentlich mit dem Rauchen nicht schlecht. Okay, die Kondition hätte besser sein können, die dauernd stinkende Kleidung nervte, die ständig steigenden Kosten für den Drehtabak und die Zigaretten mussten zeitweise anderweitig durch Verzicht kompensiert werden und in den letzten Jahren wurde man als Raucher in der Öffentlichkeit zunehmend ausgegrenzt. Aber hey, draußen vor der Kneipentür, wo die Raucher beisammen standen, war’s oft geselliger als drinnen, wo die Nichtraucher sitzen blieben. Und die Rauchpausen während der Arbeitszeit entwickelten sich sozusagen zu den Taktgebern und Highlights eines jeden Arbeitstages.

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Mein Name ist Achim L. (137)

Als Kind in eine Raucherfamilie geboren worden.

Beide Elternteile rauchten, immer und überall.

Als Kind bekam ich immer Kopfschmerzen beim Autofahren auf dem Rücksitz.
Rauchen war für mich Alltag, der mich 49 Jahre begleitete.

Mit 12 dann in der Schule die erste Kippe von Klassenkameraden die ebenfalls rauchten.
Es war eine Gitane ohne Filter, gleich auf Lunge mit dem allbekannten „Ha die Mutter kommt“.
Man hab ich gehustet und schwindelig ist mir geworden, aber egal gleich die nächste.
Man wollte cool sein und dazu gehören.

Das Rauchen hab ich natürlich gleich meinem kleine Bruder gezeigt, der dann fleißig mit gequalmt hat. Ich erinnere mich noch wie ich zum Vater ging und ihn fragte ob wir rauchen dürften, ein Klassenkamerad dürfte das auch von seinen Eltern aus.
Er hat es uns natürlich nicht erlaubt. Er sagte, wenn er uns dabei erwischt gibt’s was auf die Ohren.
Er hatte uns erwischt und als Strafe durften wir 10 Runden auf der Außenbahn im Stadion rennen.

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Das Ende einer 20jährigen Raucherkarriere! (136)

Ich war Kettenraucher und 2-3 BigPacks am Tag waren keine Seltenheit (Bis zu 60 Stück am Tag).

Versuche von teuren Seminaren über Akupunktur bis hin zu teuren Medikamenten scheiterten alle kläglich! Als vor Jahren die erste e-Ziggi rauskam, kaufte ich mir sofort eine und hatte schon nach wenigen Stunden wieder eine Lucky im Mund!
Ich resignierte und dachte, ich müsste nun der ewige, stinkende Kippenraucher bleiben, bis mir ein Kumpel von dem Laden in Kulmbach erzählte…….

Im Laufe der letzten Jahre und zig Aufhörversuchen, die nie länger als 48 Std. gingen, in denen ich massivste Entzugserscheinungen durchlitt, merkte ich fast täglich, wie mich das Rauchen langsam umbrachte.
Meine Frau bat mich nach einem krampfhaften morgendlichen Hustenanfall, es nochmals mit einer e-Zigarette zu versuchen, da unsere Kinder nicht ohne ihren Vater aufwachsen sollten.

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Von Menschen die sterben… (135)

…und starben, Menschen die Du und ich kennen und kannten, Menschen die ihr Geld ausgeben und gaben um damit ihren eigenen Tod, oder zumindest den schleichenden Niedergang ihrer Gesundheit selbst zu initiieren. Von Menschen die es hinnehmen und/oder fördern des Geldes wegen, und damit andere Menschen wissentlich ihrer Unversehrtheit zu berauben.

Jeder der diese Webseite besucht wird das vermutlich aus den Gründen tun weil er entweder selbst das Rauchen mittels E-Zigarette aufgegeben hat, oder vorhat es in Zukunft damit zu versuchen. Er/Sie wird sich in den Geschichten schnell wiedererkennen, denn der Bann der Zigarette, dem wir alle erlegen sind oder waren, weckte in uns allen das Gleiche, die Sucht. Die Sucht die uns widernatürliche Dinge tun lässt oder ließ. Jedes Wesen in der Natur ist darauf bedacht nichts zu tun was seiner Gesundheit abträglich ist, aber wir (die Raucher), der ach so intelligente Mensch, verfallen einer Sucht von der er/sie zu Beginn glaubt sie beherrschen zu können trotz aller mahnender Worte.

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