Storys

It’s me (5)

Meine Raucher-„Karriere“ begann vor ca. 45 Jahren, während der Schulzeit. Damals waren die gesetzlichen Bestimmungen, was das Rauchen betrifft, noch nicht so streng geregelt wie heute. Aber mit Respekt vor meinem Vater, der Polizist war, habe ich erst zu Rauchen begonnen, als ich das auch durfte – und weil beinahe alle in meiner Klasse rauchten.

Blöd, oder …

Überspringen wir nun die nächsten Jahre. Der Job war ein sitzender, in der IT-Branche. War nicht unbedingt der Stress, der Mengen von Zigaretten im Aschenbecher verqualmen ließ. Damals hat man Arbeit dazu gesagt, Psychologen waren unnötig. Aber 20 – 30 Stück pro Tag waren’s schon. Und ob’s gesundheitsschädlich ist, daran habe ich gar nicht gedacht.

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Vom Raucher zum Dampfer (7)

Im Mai 2012 hatte mein damaliger Lebensgefährte eine Bypass Operation. Es wurde ihm nahegelegt, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Ich rauchte bis dahin seit ich 16 Jahre alt war, im Schnitt eine Packung Zigaretten am Tag, 24 Jahre lang. Ich dachte schon länger ans Aufhören, nahm es mir immer wieder vor, wenn abends im Bett das rasseln und pfeifen meiner Bronchien unüberhörbar war. Aber ich schaffte es einfach nicht.

Aus der Situation heraus dachte ich, wenn jetzt mein ehemaliger Lebensgefährte aus dem Krankenhaus kommt und nicht rauchen darf und ich rauche weiter, dann geht das doch nicht! Das nahm ich zum Anlass, und habe am Abend bevor er das Krankenhaus verließ, meine vorerst letzte Zigarette geraucht.

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Vom passionierten Raucher zum Genussdampfer (3)

Ende 2011 stolperte ich vermehrt über den Begriff „E-Zigarette“ und ich hatte schlicht keine Ahnung, was das ist. Ich war passionierter Raucher (Zigaretten, Tabakpfeife, gute Zigarren, Zigarillos) mit ordentlichem Konsum. Aufhör-Versuche (allesamt erfolglos) hatte ich in den über 30 Jahren Raucherkarriere einige hinter mir. Zu der Zeit wollte ich das Rauchen nicht unbedingt aufgeben, obwohl ich schon die gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Atemnot, nahezu verlorener Geruchs- und Geschmackssinn und Blutdruck) spürte. Ich war aber das, was man sich unter einem „Genussraucher“ vorstellt.

Ich erkundigte mich dann bei jemanden, der das Rauchen (und damals sogar auch das Dampfen) mit den „E-Zigaretten“ aufgeben konnte. Ich fragte, ob das denn funktionieren würde, er antwortete, dass es klappt, ich mir aber keinen „Schrott“ besorgen soll. So kam mir noch 2011 eine eGo-T ins Haus und ich schaffte den Umstieg 1:1 innerhalb weniger Tage. Auch das Dampfen wurde für mich zum Genuss und zum Hobby.
Ich bin „Genussdampfer“!

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Von 100 auf null (2)

Ja, so ging das etwa bei mir.

Ich behauptete immer, dass ich nicht süchtig nach der Zigarette sei und diese zu meinem Genuss brauche. Ich fing mit 17 Jahren zu rauchen an und das mit „Alpenluft“, also sehr schwachen Zigaretten. Einige Jahre später war ich dann schon bei den roten Cowboys und blieb bei denen. Ich habe die Marke nie gewechselt. Immer musste ich eine Stange Zigaretten in Reserve haben und ja, ich behauptete weiterhin, dass ich nicht süchtig war.

Aber bei jedem Ärger, bei jedem Frust und aus Langeweile „brauchte“ ich eine Zigi. Der Verbrauch stieg stetig bis ich bei ca. 25 Stück am Tag war und im Ausgang waren es dann schon mal mehr.

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Meine kleine Geschichte (1)

Hallo Raucher, Nichtraucher und Dampfer,

da meine Gesundheit, in Bezug auf den morgendlichen Husten und die permanente Atemnot beim Treppensteigen und Arbeiten, immer schlechter wurde, sah ich mich vor ca. 15 Monaten nach einer Alternative um. Der Versuch mit dem Rauchen aufzuhören, scheiterte kläglich. Mit Nikotinpflastern, Nikotinkaugummi oder Nikotinspray wollte ich es noch nicht versuchen. Ich hatte es im Verwandtenkreis gesehen, es gab nur Probleme .
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