Storys

Meine Geschichte (154)

Hallo zusammen, nun möchte ich Euch meine Geschichte erzählen.

Ich bin 42 Jahre jung, meine erste Zigarette habe ich mit 12 von meinem Onkel bekommen. Mit 13 habe ich dann richtig geraucht. War ja „cool“ damals. Nun kam ich bis zum 4.8. auf eine Zigarettenmenge von 30 bis 35 Stück pro Tag. An die E-Zigarette dachte ich schon länger. Am 4.8.17 kaufte ich dann ein All in One Gerät und Liquids in 12 oder 16 mg Stärke (zurück zu führen auf die tägliche Zigaretten-Menge). Den Aschenbecher aus dem Auto verbannt, Auto gereinigt, denn das war meine erste Dampfer-Zone. Auf der Arbeit mit Kollegen nur noch jede 2. Kippe geraucht. Mein Konsum von Zigaretten sank auf höchstens 10 pro Tag. Die 16mg Nikotin musste ich am 8.8. verbannen. Ich dampfte 12mg und kaufte mir schon 6mg. Dann am 28.8. googelte ich mir einen Dampfershop in der Nähe, fuhr hin und ließ mich beraten, probierte ein paar Liquids und ging mit einem fortgeschrittenen Gerät heim.

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Meine Geschichte (153)

Ich bin nun 57 Jahre alt und habe 42 Jahre lang geraucht. Auf meine Raucherkarriere und die Versuche, davon loszukommen, will ich gar nicht näher eingehen. Das kennt jeder Raucher.

Nur fand ich es beschämend, als Akademiker und rational denkender Mensch nicht in der Lage zu sein, die Sucht zu besiegen. Die Kollegen, Freunde, Bekannte, die es geschafft hatten, habe ich immer bewundert und mich selber dabei ziemlich lausig gefühlt.

In den letzten Jahren wurden die Auswirkungen des jahrzehntelangen Tabakkonsums immer deutlicher spürbar. Da habe ich mir nichts vorgemacht und mir nichts selber schöngeredet. Zuletzt lief es deutlich auf ein beginnendes COPD hinaus. Abends konnte ich nicht mehr einschlafen, weil die Bronchien laut rasselten und die Luft selbst beim ruhigen liegen knapp wurde. Früher als Rettungsschwimmer konnte ich für 2:30 Minuten die Luft anhalten und tauchen. Daraus waren nun 20 Sekunden geworden. Mit unterschiedlicher Verteilung gab es immer wieder Schmerzen im Brustraum. Eigentlich hatte ich abgeschlossen und war mir klar, dass ich die nächsten 10 Jahre wohl nicht mehr überleben würde. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu rauchen … Das ist sehr deprimierend. Nur eine „Leistung“ haben meine Frau und ich vollbracht: Seit 13 Jahren rauchen wir nur noch draußen, nicht mehr im Haus, egal bei welchen Wetterbedingungen.

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Mittlerweile habe ich Einjähriges… (152)

Nachdem ich mittlerweile auf ein ganzes Jahr Rauchfreiheit zurückblicke – ein Jahr ist laut Literatur eine recht interessante Grenze – kann ich ein durchweg positives Fazit ziehen. Zu meiner Geschichte.

Ich habe mit 16 Jahren das Rauchen angefangen. Aus denselben Gründen, wie viele: Die Kumpels rauchten und die Raucher waren damals die cooleren Menschen. Gesundheitliche Probleme hatte ich Gott sei dank nie, ich habe das Glück einer relativ robusten Konstitution. Geraucht habe ich immer gerne. Dreißig Jahre, eine Schachtel am Tag, manchmal auch mehr. Erst in den letzten Jahren waren Einschränkungen zu spüren: Ich singe – zumindest soweit, dass ich damit ein bisschen Geld nebenher verdiene. Und mein Kehlkopf hat irgendwann mitgeteilt, dass er noch besser funktionieren würde, wenn ich das mit der Raucherei sein lassen könnte. Es war jetzt keine Verschlechterung, aber ich habe gespürt, dass es noch besser und weniger anstrengend sein würde, wenn ich nicht ständig eine Teerschicht über meine Stimmbänder legen würde.

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Vom Raucher zum Dampfer in 7 Tagen (151)

Hallo,
ich bin Andreas, 37 Jahre jung und wohne in einem schicken handballbegeisterten Dorf in NRW zusammen mit meiner Frau und meinen 4 Kids. Die beiden großen sportlich sehr aktiv mit Handball und Thai- Boxen und einer recht sportlich aktiven Frau. Und hier fiel es mir dann vor einem Jahr auf…….. das Rauchen stinkt mir und behindert mich in vielen Lebenslagen…..

Kurz zu meiner Raucherkarriere:

Aufgewachsen bin ich in einer 8-köpfigen Familie mit beiden rauchenden Eltern in der Wohnung….. Rücksicht auf die Kinder nahm da niemand…..

Im Freundeskreis wurden schon mal die ersten bei den Eltern geklauten Kippen gepafft….. so mit 12/13 Jahren….. von da an steigerte sich der Konsum, bis mit 17 schon fast täglich eine Schachtel Kippen drauf ging. Auch in der ersten eigenen Bude wurde gequalmt auf Teufel komm raus….. oft gepaart mit reichlich Husten….. stinkender Kleidung….. immer schlechter werdendem Allgemeinzustand…… häufig krank weil man als Raucher für Erkältungskrankheiten nun doch anfälliger ist. Irgendwann in meinem Leben traf ich dann meine Frau (Nichtraucher)…. nach der Heirat folgte bald unser erstes Kind. Von hier an rauchte ich nur noch draußen. Das war vor 13 Jahren. Bei Wind und Wetter und eisigen Temperaturen stand ich draußen……
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Der Tod riecht nach grüner Apfel und Erdbeer-Sahne!!!!! (150)

Ich möchte dieses Forum hier nutzen, um euch armen Teufeln die Wahrheit über das Dampfen mitzuteilen. Die intensive Inhalation von sogenannten „e-Liquids“, welches aus mehreren chemischen Substanzen besteht, führt schlussendlich zu einer massiven Reizung aller Atemwege. Lungen werden quasi erstickt von der schier unglaublichen Menge an Aerosol, welches die geschundene Lunge erschüttert wie ein wilder Tornado. Mitmenschen werden achtlos in Mitleidenschaft gezogen, wenn der gutriechende Dampf auf seinem Weg in die zarte Atmosphäre unwissende und harmlose Bürger zum Passivdampfen zwingt. Hohe Stromspannungen fließen durch die chinesischen Akkuträger und mache diese zu tickenden Brandbomben. Die schockierenden Videos stapeln sich schließlich im world wide web. Leider seid ihr alle nur Spielball von gigantischen Tabakkonzernen, denen eure Gesundheit genau so viel Wert ist wie Präsident Trump das Wohlergehen der Mexikaner. Befreit euch davon und versucht gesund zu leben. Esst Bio-Produkte und bewegt euch reichlich. Fahrt mit dem E-Auto in den Stadtpark und atmet die gesunde Luft, um eure Lungen zu entgiften.

……so hätte ich es vielleicht geschrieben, wenn mich nur der Mainstream informieren würde. In Wirklichkeit ist meine Meinung, meine Ansicht und meine Erfahrung eine komplett andere. Meine Raucherkarriere fing mit 15 Jahren an. Teenager, Halbstarker und es gab nichts, was ich nicht konnte. Sogar das Rauchen war nur ein Schritt zum Erwachsenwerden und eine gute Methode, um den weiblichen Rängen zu zeigen :“Seht her, ich bin soweit!“. Aus Gruppenzwang wurde Gewohnheit. Aus Gewohnheit wurde Sucht und daraus ein 20 Jahre anhaltender Leidensweg. Dass Zigaretten nicht gut für mich waren, spürte ich am eigenen Leib. Schlechter werdende Kondition, Hustenanfälle, gelbe Finger und ein Allgemeinzustand, welcher genau so aussah wie der Haufen ausgedrückter Pyros in meinem immer vollem Aschenbecher vor mir. Es war nie schön, aber ich und mein Körper lernten, damit umzugehen. Ich brauchte die Zigarette und die Zigarette brauchte mich. Hört sich zwar blöd an, aber es war leider meine Realität. Eine wunderschöne Lüge wie ich finde, um das Rauchen für mich zu rechtfertigen.

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E-Zigarette – Ja oder Nein ? (149)

Immer wieder werde ich auf der Straße angesprochen, wenn ich an meiner E-Zigarette sauge : Des ist aber auch net gesund ! Meine Antwort : Das ganze Leben ist nicht gesund. Naja…soviel dazu.

Ich dampfe nun schon 1 Jahr E-Zigarette. Warum ? Ganz einfach. War 20 Jahre leidenschaftlicher Tabak-Raucher. Der ganze Gestank ging mir eh auf die Nerven und schwindelig (Kreislauf) wurde mir auch öfters. Habe dann erst einmal einen kompletten Entzug durchgemacht, also ohne E-Zigarette. Das war der blanke Horror. Fing dann wieder an Tabak-Zigaretten zu rauchen.

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Hallo EX-Raucher, hier meine EX-Raucher-Geschichte. (148)

Mein Name ist Berthold B. aus Trier, inzwischen bin ich 62 Jahre alt geworden, davon habe ich über 54 Jahre aktiv geraucht. Meine Opa’s – mein Papa – Mama – Onkel – Tante alles Raucher, ich wurde in eine Raucherfamilie geboren. Meine erste Reval rauchte ich mit 6, die ich meinem Opa geklaut habe, dann immer mal wieder eine Africaine, die ich meinem Papa aus der Schachtel nahm. Das war nicht so einfach, damals hatten die Päckchen nur 10 Stück drin und kosteten 1 Mark. Nach und nach wurde es zur Sucht, immer wieder Kippen zu beschaffen, das Taschengeld 50 Pfennige reichte nicht, also begann ich schon mit 10 Jahren mir eine Arbeit zu suchen und konnte morgens vor der Schule mit nem Fahrrad für unseren Bäcker die Brötchen ausfahren und Samstags auf ner Tankstelle Autos waschen. So hatte ich 1964 schon etwa 5 DM in der Woche, von denen ich 3 Mark alleine für Kippen (Reval ohne Filter) ausgab. Als ich 1969 in die Lehre ging, war ich schon bei einer Schachtel pro Tag, im 1. Lehrjahr als Dachdecker verdiente ich mal gerade 40,00 DM im Monat also… Samstags auf’n Bau und nebenher Dachdecken, um die Kippen zu haben und sich mal ne Limo nebenher zu leisten. So habe ich bis zum 15.01.2015 rd. 500.000 Zigaretten geraucht, zuletzt tgl. 40 – 50 Stck.

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Story von Ralf S. (147)

Hallo Mitleser,

ich bin Dampfer und erzähle meine Geschichte, warum ich anfing zu rauchen und wie ich später durch Dampfen Nichtraucher wurde oder ’nicht mehr rauche‘, oder was auch immer.

1973
Ich bin hörend auf die Welt gekommen. Durch eine Meningitis-Erkrankung bin ich im Alter von 3 Jahren restlos ertaubt.
Mit 5 Jahren haben meine Eltern einen „richtigen“ Kindergarten für mich gefunden – nämlich einen speziell für taube und schwerhörige Menschen.
Dieser Kindergarten liegt nicht um die Ecke oder in der selben Stadt meines Elternhauses, sondern 65 km weiter entfernt.
Das beste war, mich ins Internat schicken, daheim bin ich an Wochenenden oder in den Ferien.
Sonntagabends bzw. Freitagmittags werde ich mit dem Bus hin- und zurück gebracht. Die Fahrt dauerte ca. 2 Std.; der Bus fährt nicht auf der Autobahn durch, sondern hält noch an ca. 15 „Sammelstellen“ an und holt bzw. bringt noch zw. 20-30 Kinder/Schüler/Jugendliche.

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Mein Weg aus der Stinkerei (146)

Mein Name ist Christoph B. Ich bin 20 Jahre und Dampfe nun schon seit zwei Jahren.

Meine erste Berührung mit dem Dampfen hatte ich in der Schule kurz nach meinem 17. Lebensjahr. Ich fand es Interessant, aber in meinem Freundeskreis war es mehr um zu Nebeln, als um seine Sucht zu befriedigen, so gingen wir trotzdem jede Pause schön brav vor das Schultor zum Rauchen.

Um das Rauchen soll es sich hier auch erstmal drehen (oder eher darum, wie ich zum Exraucher geworden bin). Ich bin leider sehr unfreiwillig zum Rauchen „gezwungen“ geworden. Meine beiden Elternteile rauchten viel und überall. In der Wohnung, im Auto und wo auch immer wir waren. Meine ganze Kindheit hat mich der Rauch bedrängt und stark angeekelt. Ich habe in dieser Zeit auch an einigen Asthmaanfällen gelitten, die vom Arzt auf das Rauchen meiner Eltern zurückgeführt werden konnten. Zum Glück haben hier meine Eltern dann auch recht schnell eingesehen, dass sie ihre Glimmstangen weit weg von mir konsumieren müssen.

Als sie darauf folgend sich auf den Balkon zurückzogen und auch im Auto nicht mehr oft rauchten, war ich 15 Jahre alt und ich merkte, wie es meinen Bronchien von Monat zu Monat besser ging.
Doch irgendwie war ich nervöser als vorher, konnte mich in der Schule nicht mehr richtig konzentrieren und man vermutete, dass ich an einer Aufmerksamtkeitsstörung leide. Jedoch verliefen die Psychologengespräche erfolglos. So habe ich mich dann bis zu meinem Realschulabschlussjahr gequält (das bei mir mit meinem 16. Lebensjahr begonnen hat).

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Meine Story (145)

Ich heiße Sandra und bin 40 Jahre alt und wohne in Essen, NRW. Ich wuchs in einer Zeit auf, in der es normal war zu rauchen, zumindest für mich, denn meine Eltern rauchten beide. Ich fuhr in zugequalmten Autos mit, saß in zugequalmten Zimmern rum und überhaupt war Rauch völlig normal. Ich erinnere mich noch, dass ich als Kind dachte, bah, damit fange ich niemals an. Dann wurde ich älter und als ich 16 war (gottlob, ich war in jeglicher Hinsicht ein Spätzünder) fing ich an zu rauchen.

Erst war es eklig, aber der Wunsch cool zu sein, trieb es rein. Meine Eltern trugen es mit Fassung (vermutlich hatten sie auch ein wenig dran zu knapsen, schlechtes Gewissen und so….. Aber was hätten sie schon sagen sollen…).

Jetzt bin ich 40 und habe 24 Jahre Raucher-Karriere hinter mir. Und in den letzten Jahren habe ich mich nur noch schlecht gefühlt deshalb. Der Gedanke, hey, du wirst nicht jünger und rauchst schon so lange, mehr als die Hälfte deines Lebens und die Angst irgendwann an Lungenkrebs elendig zu ersticken.

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