Dampfen

Dampfen? Dampfen!

Unter Dampfen (fälschlicher Weise oft als „Rauchen einer E-Zigarette“ bezeichnet) versteht man das Inhalieren eines Aerosols („Dampf“), der von einem E-Dampfgerät (fälschlicher Weise oft als „E-Zigarette“ bezeichnet) produziert wird.

Im Dampfgerät wird eine Flüssigkeit (Liquid) durch elektrische Energie vaporisiert, die dann – ähnlich wie der Rauch einer Tabakzigarette – vom Dampfer inhaliert wird.

Das Liquid besteht aus unterschiedlichen Flüssigkeiten, grundsätzlich aus Propylenglykol, Glycerin und Wasser in unterschiedlichen Anteilen. Die Liquids sind meist mit Lebensmittelaromen versehen, die den gewünschten Geschmack liefern und – sofern benötigt und gewünscht – mit Nikotin.

Im Gegensatz zur Tabakzigarette, bei der Tabak verglimmt und einen Rauch (Gase und feinste Partikel) erzeugt, der mehrere tausend teilweise giftige oder krebserregende Stoffe enthält, findet beim Dampfen keine Verbrennung statt. Die Flüssigkeit wird verdampft und die Komponenten bleiben nahezu vollständig erhalten (winzige Flüssigkeitstropfen, wie z. B. auch im Nebel zu entsprechender Jahreszeit oder in der Dusche, wenn man es heiß mag).

Nun liest man oft, Propylenglycol (PG) sei ein „Frostschutz-“ oder „Enteisungsmittel“. Diese Vergleiche werden gerne herangezogen, um beim Leser / Hörer / Zuschauer unangenehme Gedanken hervorzurufen. Verschwiegen wird dann allerdings meist, dass es sich um einen zugelassenen Lebensmittelzusatzstoff (E 1520) handelt, der sich in vielen Nahrungsmitteln, Kosmetika, in Zahnpasta und Kaugummis, im Bühnen- oder Disco-Nebel und sogar im Tabak der Tabakzigarette findet (hier als Feuchthaltemittel). Selbstverständlich kann PG auch als Frostschutzmittel verwendet werden und findet (allerdings sehr selten) als solches auch seine Anwendung. Ein Hinweis: Ethanol (Alkohol), den z. B. im Wein enthalten ist, wird auch (ebenfalls inzwischen seltener) als Frostschutzmittel verwendet und das Salz, welches man sich genüsslich auf das Frühstücksei streut, findet auch heute noch seine Verwendung als Taumittel für vereiste Flächen im Winter.

Insgesamt gibt es inzwischen hunderte Studien, die mindestens belegen können, dass das Dampfen weitaus weniger schädlich ist, als das Tabakrauchen. Die Faktoren sind dabei nicht marginal, sondern erheblich.

Für viele Dampfer ist das Dampfen nicht lediglich eine Methode, um sich das Tabakrauchen abzugewöhnen, sondern eine echte Alternative zum Rauchen geworden. Sie führen sich das von ihnen gewünschte Nikotin zu (sofern es Bestandteil des Liquids ist), inhalieren etwas (was bei vielen zum Genuss dazu gehört und sich auch körperlich beim Inhalieren bemerkbar macht), schätzen den Geschmack, der im Gegensatz zum Tabakrauch in der Regel sehr angenehm ist und genießen überdies das Ritual.

Sämtliche Aspekt des Dampfens hier auszuführen, würde den Rahmen dieser Seite und des Projekts sprengen. Man findet im Netz jedoch unzählige Informationsquellen, vor allem auch solche, die sich mit den gesundheitlichen und wissenschaftlichen Aspekten befassen und mit der Propaganda, die permanent gegen das Dampfen ins Feld geführt wird. Deshalb hier ein paar Verweise auf entsprechende Quellen:

Norbert Zillatron
Die Wahrheit über E-Zigaretten
BERND MAYER´S SCIENCE BLOG
Zwischen und hinter den Zeilen (Rursus)

Interessengemeinschaft E-Dampfen e. V. (IG-ED)
Helvetic Vape
DER ÖSTERREICHISCHE DAMPFERCLUB (ÖDC)
Interessengemeinschaft ExRaucher

Nebelkrähe
VapingPost

Dampferzuflucht
Dampfer-Mischpoche
Dampfertreff
DAMPFERboard

„95-%-Studie: E-Dampfen ist zu 95 % weniger schädlich als Tabakrauchen“
Original (E-cigarettes: an evidence update A report commissioned by Public Health England)
Deutsche Übersetzung von elekcig (E-Zigaretten – Eine Aktualisierung des wissenschaftlichen Standes Ein Bericht im Auftrag von Public Health England)

Zahlreiche Gruppen und Communities bei Facebook und Google+

ACHTUNG: Hierbei handelt es sich nicht um ein umfassendes Verzeichnis, sondern nur um eine beispielhafte Auswahl an Informationsquellen. Es gibt derer noch weitaus mehr. Sie lassen sich leicht mit Suchmaschinen finden oder sind in entsprechenden umfassenden Webverzeichnissen aufgeführt.