Tabakzigarette? Never ever! (11)

Als „Passivraucherin“ aufgewachsen – mein Vater war ein starker Raucher, meine Mutter eher eine Gelegenheitsraucherin – bin ich fast automatisch zur Raucherin geworden. Nicht viel, aber dafür halt lange genug. Nach fast 30 Jahren wollte ich damit endlich aufhören.

Mein erster Versuch war eine elektrische Zigarette, die aussah wie eine echte Zigarette. Das muss so im Jahre 2012 gewesen sein. Der Geschmack war gruselig und vor allem musste das Liquiddepot immer schnell wieder erneuert werden. Es dauerte nicht lange und ich gab es auf.

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„Wie Einer auszog, das Dampfen zu lernen (und mit dem Rauchen aufzuhören!!) (10)“

So ähnlich heißt ein bekanntes Märchen und auch ich dachte vor 1 Jahr + 3 Monaten noch, ach wäre das märchenhaft, wenn ich doch nur die Finger von den Kippen lassen könnte. Aber länger als 3 Wochen Abstinenz habe ich nie geschafft, trotz Nikotinpflaster / -kaugummi etc. Und die jeweiligen 5 Kg. Gewichtszunahme trage ich heute noch mit mir herum. 40 Jahre Qualmerei erzeugen doch ein klein wenig Sucht und darüber hinaus eignet man sich in dieser langen Zeit viele kleine Gewohnheiten an, die man natürlich nicht mehr missen möchte. Zum Beispiel die erste Fluppe nach dem Frühstück, ach tut die gut, da freut man sich schon abends, wenn man in`s Bett geht drauf. Oder auch nach dem Essen, zum Kaffee, beim Grillen, zu `nem Bier/Wein/Limo/Milch etc. oder last but not least die viel beschworene „Zigarette danach“. Auf all das müsste ich ja auch verzichten, dieser Genuss fiele weg und wenn ich daran dachte, tat sich ein riesen großes Loch auf und ich bekam einen Schweißausbruch und Angst. Auf diesen Schrecken musste ich mir dann immer erst mal eine anzünden!

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Hallo Leben, Du hast mich wieder! (9)

Hallo Raucher, Ex-Raucher, Nichtraucher und glückliche Dampfer! Hallo Leben, Du hast mich wieder!

Meine Raucherlaufbahn verlief vermutlich so, wie bei den meisten Rauchern. Tabakqualm und rauchende Menschen (junge und alte) begleiteten mich durch meine gesamte Kindheit. Ich kann mich an kein Familienfest erinnern, an dem nicht die Umgebung eingenebelt wurde. Meine Eltern rauchten sogar im Auto, während ich auf dem Rücksitz saß. Heute würde man solchen Eltern vermutlich das Sorgerecht entziehen. Ich selbst versuchte mich mit ca. 8 Jahren an der Raucherei. Mit Freunden hatte ich dickere Grashalme abgeschnitten und diese dann „gepafft“. Kurze Zeit später fing ich dann an meinen Eltern immer wieder mal eine Zigarette zu klauen und heimlich zu Rauchen. Das ging dann so weiter bis ich etwa 14 Jahre alt war. Von diesem Zeitpunkt an rauchte ich ca. 1 Packung Zigaretten tgl. Als junger Erwachsener kamen dann noch viele Partys, lange Nächte, noch mehr Zigaretten und Alkohol hinzu. Das ich diese Jahre überlebt habe, grenzt schon an ein Wunder.

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Unverhofft kommt oft (8)

Zum ersten Mal mit dem Dampfen kam ich ca. 2011 in Kontakt. Meine Mutter hatte einmal mehr versucht, das Rauchen aufzugeben und war gescheitert.
Vom Weihnachtsmarkt vor Ort brachten mein Vater und meine Schwester mehrere „ominöse Pakete“ mit – darin enthalten war ein doppeltes Starterset der seinerzeit aktuellen Ego-T nebst Zubehör und einigen Liquids.
Meine Mutter war anfangs skeptisch, genau wie mein Bruder und ich (wir waren alle schon lange den Glimmstängeln verfallen und rauchten über Jahre zwischen einer und zwei Packungen täglich), wollte es „mit den Dingern“ aber versuchen. Gemeinsam tüftelten wir an jenem Abend die Funktionsweise der Geräte aus und dampften unsere ersten, zugegeben recht unbeholfenen Züge.

Die folgenden Monate blieb Mutti eine Weile am Ball, wurde schnell wieder Dual-Userin und letztlich landeten die Ego-Ts leider im Schrank, wo sie in Vergessenheit gerieten.

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Wie kam ich zum Dampfen? (4)

Eines Montags kam meine Freundin, selber schwere Raucherin mit zwei Päckchen am Tag, mit der Idee, eventuell zu dampfen. Sie war am Wochenende vorher bei Bekannten und hatte es da getestet. Wie sie so ist, gleich ab ins tiefe Wasser und eine Luxusdampfe geordert. Tja, ich als Skeptiker erstmal ein Anfängerteil mit Automatikakku für 35€ online geordert. Dazu noch ein paar Liquids zum Probieren.

Zur Sicherheit natürlich Tabakaroma mit 18mg/ml und ein paar Fruchtaromen. Mittwoch kamen die Geräte schon, gleich befüllt und losgedampft. Tja, Donnerstag war dann der große Probier- und Testtag. Am selben Tag hat meine Freundin das Rauchen aufgegeben und auch nie mehr eine Kippe angefasst!

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Ich habe aufgehört zu Rauchen (6)

Seit meiner frühesten Jugend habe ich geraucht. Mindestens ein Päckchen Zigaretten pro Tag. Vor ein paar Jahren starb mein geliebter Mann an einem Krebs an der Lungen-Pleura. Auch er war Raucher. Wir waren unzertrennlich bis zu seinem schrecklichen Tod.

Nachdem ich mich drei Jahre später wieder einmal zu einem Lächeln durchringen konnte und mich wieder in die Gesellschaft wagte, entschied ich mich, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe Nikotinpflaster, Kaugummis, Lutschtabletten mit Nikotin genommen, doch, hatte ich schlaflose Nächte. Ich hielt ca. einen Monat durch, bis ich mich wieder an einem Glimm-Stängel entspannen wollte und somit wieder angefangen hatte zu Rauchen. Es war alles ohne Erfolg.

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It’s me (5)

Meine Raucher-„Karriere“ begann vor ca. 45 Jahren, während der Schulzeit. Damals waren die gesetzlichen Bestimmungen, was das Rauchen betrifft, noch nicht so streng geregelt wie heute. Aber mit Respekt vor meinem Vater, der Polizist war, habe ich erst zu Rauchen begonnen, als ich das auch durfte – und weil beinahe alle in meiner Klasse rauchten.

Blöd, oder …

Überspringen wir nun die nächsten Jahre. Der Job war ein sitzender, in der IT-Branche. War nicht unbedingt der Stress, der Mengen von Zigaretten im Aschenbecher verqualmen ließ. Damals hat man Arbeit dazu gesagt, Psychologen waren unnötig. Aber 20 – 30 Stück pro Tag waren’s schon. Und ob’s gesundheitsschädlich ist, daran habe ich gar nicht gedacht.

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Vom Raucher zum Dampfer (7)

Im Mai 2012 hatte mein damaliger Lebensgefährte eine Bypass Operation. Es wurde ihm nahegelegt, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Ich rauchte bis dahin seit ich 16 Jahre alt war, im Schnitt eine Packung Zigaretten am Tag, 24 Jahre lang. Ich dachte schon länger ans Aufhören, nahm es mir immer wieder vor, wenn abends im Bett das rasseln und pfeifen meiner Bronchien unüberhörbar war. Aber ich schaffte es einfach nicht.

Aus der Situation heraus dachte ich, wenn jetzt mein ehemaliger Lebensgefährte aus dem Krankenhaus kommt und nicht rauchen darf und ich rauche weiter, dann geht das doch nicht! Das nahm ich zum Anlass, und habe am Abend bevor er das Krankenhaus verließ, meine vorerst letzte Zigarette geraucht.

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Vom passionierten Raucher zum Genussdampfer (3)

Ende 2011 stolperte ich vermehrt über den Begriff „E-Zigarette“ und ich hatte schlicht keine Ahnung, was das ist. Ich war passionierter Raucher (Zigaretten, Tabakpfeife, gute Zigarren, Zigarillos) mit ordentlichem Konsum. Aufhör-Versuche (allesamt erfolglos) hatte ich in den über 30 Jahren Raucherkarriere einige hinter mir. Zu der Zeit wollte ich das Rauchen nicht unbedingt aufgeben, obwohl ich schon die gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Atemnot, nahezu verlorener Geruchs- und Geschmackssinn und Blutdruck) spürte. Ich war aber das, was man sich unter einem „Genussraucher“ vorstellt.

Ich erkundigte mich dann bei jemanden, der das Rauchen (und damals sogar auch das Dampfen) mit den „E-Zigaretten“ aufgeben konnte. Ich fragte, ob das denn funktionieren würde, er antwortete, dass es klappt, ich mir aber keinen „Schrott“ besorgen soll. So kam mir noch 2011 eine eGo-T ins Haus und ich schaffte den Umstieg 1:1 innerhalb weniger Tage. Auch das Dampfen wurde für mich zum Genuss und zum Hobby.
Ich bin „Genussdampfer“!

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Von 100 auf null (2)

Ja, so ging das etwa bei mir.

Ich behauptete immer, dass ich nicht süchtig nach der Zigarette sei und diese zu meinem Genuss brauche. Ich fing mit 17 Jahren zu rauchen an und das mit „Alpenluft“, also sehr schwachen Zigaretten. Einige Jahre später war ich dann schon bei den roten Cowboys und blieb bei denen. Ich habe die Marke nie gewechselt. Immer musste ich eine Stange Zigaretten in Reserve haben und ja, ich behauptete weiterhin, dass ich nicht süchtig war.

Aber bei jedem Ärger, bei jedem Frust und aus Langeweile „brauchte“ ich eine Zigi. Der Verbrauch stieg stetig bis ich bei ca. 25 Stück am Tag war und im Ausgang waren es dann schon mal mehr.

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