Genuss, Gesundheit, Gelassenheit (160)

Im März 2015 hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Ich nahm am Jahrestreffen eines Vereins teil, dieser fand in einem Landgasthof bei Fulda statt, dort wurde auch übernachtet. Irgendwann in der Nacht wurde ich wach und verspürte das Verlangen zu rauchen. Ich drehte mir eine Zigarette und trat über zwei Holzstufen auf den kleinen Balkon hinaus. Es war kalt und es nieselte. Ich malte mir aus, was hätte passieren können, wenn ich auf den Holzstufen ausgerutscht wäre. Vielleicht hätte ich mir den Kopf aufgeschlagen und läge bewusstlos in der Kälte. Schluss jetzt mit der Raucherei!

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Dampfer-Story von Andreas – 159

Mein Name ist Andreas, ich bin 52, mache Software und schreibe Bücher. Geraucht habe ich seit ich 14 war und habe schon zigmal versucht, damit aufzuhören. Das 1. Mal 2005 mit “Endlich Nichtraucher” von Alan Carr. Das hat funktioniert! Ich weinte aber ständig den Havanna Zigarren hinterher, z.B. nach einem guten Essen, bei einem Cognac usw. Die Zigarren wurden mir 1 1/2 Jahre später zum Verhängnis. Ich fing wieder an. Immer wieder habe ich es danach versucht. Auch durch eine Wette mit meiner Frau: “Ich höre auf zu Rauchen. Von dem Geld kaufe ich ein Motorrad”. Am Ende war ich ein heimlich rauchender Motorradfahrer… das war übel.

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Wie ich zum Dampfen kam und wie ich mit dem Rauchen aufhörte (158)

Dampfer bin ich seit August 2017. Meine letzte Zigarette habe ich wenige Tage nach meinem Einstieg in die Dampferwelt geraucht. Zu meiner Person: Ich bin 34 Jahre alt und habe vor dem Dampfen 15-30 Zigaretten am Tag geraucht. Angefangen zu rauchen habe ich etwa mit 17 Jahren. Eigentlich wollte ich nie wirklich mit dem Rauchen aufhören. Zumindest konnte ich es mir nicht wirklich vorstellen. Zu sehr war das Rauchen Teil meines Lebens geworden. Auf das morgendliche Ritual, nach dem Essen, zu stressigen Situationen, in gemütlicher Runde oder einfach nur zum Entspannen wollte ich nie wirklich verzichten. Ich genoss die Ruhe, die ich hatte, wenn ich allein rauchte. Seinen Gedanken freien Lauf lassen. Auch wenn es für den einen oder anderen völlig bescheuert klingt, aber für mich hatte das Rauchen schon teilweise meditativen Charakter. Somit bereitete mir allein schon der Gedanke ans Aufhören Unbehagen. Jedoch war mir klar, dass Rauchen ernsthafte gesundheitliche Gefahren birgt. Also beschäftigte ich mich mit dem Thema. Ich las einige Bücher zum Rauchstopp und bewunderte Leute, die mit eigenem Willen, Hypnose oder Seminaren vollkommen abstinent wurden. Meine eigenen halbherzigen Versuche mit dem Rauchen aufzuhören sind jedoch spätestens 24 Stunden später kläglich gescheitert. Auch Versuche meinen Zigarettenkonsum auf max. 5 oder gar 10 Glimmstängel pro Tag zu reduzieren, waren nur wenige Tage von Erfolg gekrönt.

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Ooops, ich hab ja aufgehört! (157)

Jeder Raucher kennt diesen Teufelskreis. Man weiß, das Rauchen schädlich ist und eigentlich möchte man lieber heute als morgen damit aufhören. Doch man tut es nicht, stattdessen ärgert man sich über jeden Heiermann der wortlos im Zigarettenautomat verschwindet. Die Vernunft sagt hör auf damit viel Geld auszugeben um dich letztendlich damit ins Grab zu bringen. Doch die Sucht war auch bei mir stärker, alle Versuche das Rauchen einzustellen scheiterten kläglich.

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Warum? (156)

Warum ich mich hier “oute”? Nach allen Informationen, die ich mittlerweile über das Dampfen gesammelt habe und den Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe, sollte Rauchern grundsätzlich empfohlen werden, umzusteigen. Lobbyisten von Pharma- und Tabak-Industrie haben leider bessere Möglichkeiten, Meinungs“bildung“ zu beeinflussen. Trotzdem hier „just my two pence“:

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Dann will ich hier auch mal etwas zu meinem Umstieg erzählen. (155)

Kontakt zum Dampfen bekam ich über Kollegen. Im vergangenen Jahr hatte ein Kollege den Umstieg von jetzt auf gleich geschafft, vorher hatte er gut 3 Schachteln Kippen täglich geraucht. Interessiert habe ich seine damalige Ego Aio ausprobiert und mir die Seele aus dem Leib gehustet!
Das war wirklich widerlich – heute weiß ich warum, er hatte ein richtig ekelhaftes Tabakaroma und selbst zusammen gewürfelte Base – und so war das Interesse wieder verschwunden.

Nun kam es im Laufe des Jahres zu immer mehr Umsteigern, wobei mich deren Aromenvorlieben durchaus die Nase rümpfen ließen: Sahnetorte, Energydrink, einer hatte gar Gewürzgurke…. Oje oje. weiterlesen

Meine Geschichte (154)

Hallo zusammen, nun möchte ich Euch meine Geschichte erzählen.

Ich bin 42 Jahre jung, meine erste Zigarette habe ich mit 12 von meinem Onkel bekommen. Mit 13 habe ich dann richtig geraucht. War ja “cool” damals. Nun kam ich bis zum 4.8. auf eine Zigarettenmenge von 30 bis 35 Stück pro Tag. An die E-Zigarette dachte ich schon länger. Am 4.8.17 kaufte ich dann ein All in One Gerät und Liquids in 12 oder 16 mg Stärke (zurück zu führen auf die tägliche Zigaretten-Menge). Den Aschenbecher aus dem Auto verbannt, Auto gereinigt, denn das war meine erste Dampfer-Zone. Auf der Arbeit mit Kollegen nur noch jede 2. Kippe geraucht. Mein Konsum von Zigaretten sank auf höchstens 10 pro Tag. Die 16mg Nikotin musste ich am 8.8. verbannen. Ich dampfte 12mg und kaufte mir schon 6mg. Dann am 28.8. googelte ich mir einen Dampfershop in der Nähe, fuhr hin und ließ mich beraten, probierte ein paar Liquids und ging mit einem fortgeschrittenen Gerät heim.

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Meine Geschichte (153)

Ich bin nun 57 Jahre alt und habe 42 Jahre lang geraucht. Auf meine Raucherkarriere und die Versuche, davon loszukommen, will ich gar nicht näher eingehen. Das kennt jeder Raucher.

Nur fand ich es beschämend, als Akademiker und rational denkender Mensch nicht in der Lage zu sein, die Sucht zu besiegen. Die Kollegen, Freunde, Bekannte, die es geschafft hatten, habe ich immer bewundert und mich selber dabei ziemlich lausig gefühlt.

In den letzten Jahren wurden die Auswirkungen des jahrzehntelangen Tabakkonsums immer deutlicher spürbar. Da habe ich mir nichts vorgemacht und mir nichts selber schöngeredet. Zuletzt lief es deutlich auf ein beginnendes COPD hinaus. Abends konnte ich nicht mehr einschlafen, weil die Bronchien laut rasselten und die Luft selbst beim ruhigen liegen knapp wurde. Früher als Rettungsschwimmer konnte ich für 2:30 Minuten die Luft anhalten und tauchen. Daraus waren nun 20 Sekunden geworden. Mit unterschiedlicher Verteilung gab es immer wieder Schmerzen im Brustraum. Eigentlich hatte ich abgeschlossen und war mir klar, dass ich die nächsten 10 Jahre wohl nicht mehr überleben würde. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu rauchen … Das ist sehr deprimierend. Nur eine „Leistung“ haben meine Frau und ich vollbracht: Seit 13 Jahren rauchen wir nur noch draußen, nicht mehr im Haus, egal bei welchen Wetterbedingungen.

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Mittlerweile habe ich Einjähriges… (152)

Nachdem ich mittlerweile auf ein ganzes Jahr Rauchfreiheit zurückblicke – ein Jahr ist laut Literatur eine recht interessante Grenze – kann ich ein durchweg positives Fazit ziehen. Zu meiner Geschichte.

Ich habe mit 16 Jahren das Rauchen angefangen. Aus denselben Gründen, wie viele: Die Kumpels rauchten und die Raucher waren damals die cooleren Menschen. Gesundheitliche Probleme hatte ich Gott sei dank nie, ich habe das Glück einer relativ robusten Konstitution. Geraucht habe ich immer gerne. Dreißig Jahre, eine Schachtel am Tag, manchmal auch mehr. Erst in den letzten Jahren waren Einschränkungen zu spüren: Ich singe – zumindest soweit, dass ich damit ein bisschen Geld nebenher verdiene. Und mein Kehlkopf hat irgendwann mitgeteilt, dass er noch besser funktionieren würde, wenn ich das mit der Raucherei sein lassen könnte. Es war jetzt keine Verschlechterung, aber ich habe gespürt, dass es noch besser und weniger anstrengend sein würde, wenn ich nicht ständig eine Teerschicht über meine Stimmbänder legen würde.

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Vom Raucher zum Dampfer in 7 Tagen (151)

Hallo,
ich bin Andreas, 37 Jahre jung und wohne in einem schicken handballbegeisterten Dorf in NRW zusammen mit meiner Frau und meinen 4 Kids. Die beiden großen sportlich sehr aktiv mit Handball und Thai- Boxen und einer recht sportlich aktiven Frau. Und hier fiel es mir dann vor einem Jahr auf…….. das Rauchen stinkt mir und behindert mich in vielen Lebenslagen…..

Kurz zu meiner Raucherkarriere:

Aufgewachsen bin ich in einer 8-köpfigen Familie mit beiden rauchenden Eltern in der Wohnung….. Rücksicht auf die Kinder nahm da niemand…..

Im Freundeskreis wurden schon mal die ersten bei den Eltern geklauten Kippen gepafft….. so mit 12/13 Jahren….. von da an steigerte sich der Konsum, bis mit 17 schon fast täglich eine Schachtel Kippen drauf ging. Auch in der ersten eigenen Bude wurde gequalmt auf Teufel komm raus….. oft gepaart mit reichlich Husten….. stinkender Kleidung….. immer schlechter werdendem Allgemeinzustand…… häufig krank weil man als Raucher für Erkältungskrankheiten nun doch anfälliger ist. Irgendwann in meinem Leben traf ich dann meine Frau (Nichtraucher)…. nach der Heirat folgte bald unser erstes Kind. Von hier an rauchte ich nur noch draußen. Das war vor 13 Jahren. Bei Wind und Wetter und eisigen Temperaturen stand ich draußen……
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