Hallo EX-Raucher, hier meine EX-Raucher-Geschichte. (148)

Mein Name ist Berthold B. aus Trier, inzwischen bin ich 62 Jahre alt geworden, davon habe ich über 54 Jahre aktiv geraucht. Meine Opa’s – mein Papa – Mama – Onkel – Tante alles Raucher, ich wurde in eine Raucherfamilie geboren. Meine erste Reval rauchte ich mit 6, die ich meinem Opa geklaut habe, dann immer mal wieder eine Africaine, die ich meinem Papa aus der Schachtel nahm. Das war nicht so einfach, damals hatten die Päckchen nur 10 Stück drin und kosteten 1 Mark. Nach und nach wurde es zur Sucht, immer wieder Kippen zu beschaffen, das Taschengeld 50 Pfennige reichte nicht, also begann ich schon mit 10 Jahren mir eine Arbeit zu suchen und konnte morgens vor der Schule mit nem Fahrrad für unseren Bäcker die Brötchen ausfahren und Samstags auf ner Tankstelle Autos waschen. So hatte ich 1964 schon etwa 5 DM in der Woche, von denen ich 3 Mark alleine für Kippen (Reval ohne Filter) ausgab. Als ich 1969 in die Lehre ging, war ich schon bei einer Schachtel pro Tag, im 1. Lehrjahr als Dachdecker verdiente ich mal gerade 40,00 DM im Monat also… Samstags auf’n Bau und nebenher Dachdecken, um die Kippen zu haben und sich mal ne Limo nebenher zu leisten. So habe ich bis zum 15.01.2015 rd. 500.000 Zigaretten geraucht, zuletzt tgl. 40 – 50 Stck.

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Story von Ralf S. (147)

Hallo Mitleser,

ich bin Dampfer und erzähle meine Geschichte, warum ich anfing zu rauchen und wie ich später durch Dampfen Nichtraucher wurde oder ’nicht mehr rauche‘, oder was auch immer.

1973
Ich bin hörend auf die Welt gekommen. Durch eine Meningitis-Erkrankung bin ich im Alter von 3 Jahren restlos ertaubt.
Mit 5 Jahren haben meine Eltern einen „richtigen“ Kindergarten für mich gefunden – nämlich einen speziell für taube und schwerhörige Menschen.
Dieser Kindergarten liegt nicht um die Ecke oder in der selben Stadt meines Elternhauses, sondern 65 km weiter entfernt.
Das beste war, mich ins Internat schicken, daheim bin ich an Wochenenden oder in den Ferien.
Sonntagabends bzw. Freitagmittags werde ich mit dem Bus hin- und zurück gebracht. Die Fahrt dauerte ca. 2 Std.; der Bus fährt nicht auf der Autobahn durch, sondern hält noch an ca. 15 „Sammelstellen“ an und holt bzw. bringt noch zw. 20-30 Kinder/Schüler/Jugendliche.

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