Mein Weg aus der Stinkerei (146)

Mein Name ist Christoph B. Ich bin 20 Jahre und Dampfe nun schon seit zwei Jahren.

Meine erste Berührung mit dem Dampfen hatte ich in der Schule kurz nach meinem 17. Lebensjahr. Ich fand es Interessant, aber in meinem Freundeskreis war es mehr um zu Nebeln, als um seine Sucht zu befriedigen, so gingen wir trotzdem jede Pause schön brav vor das Schultor zum Rauchen.

Um das Rauchen soll es sich hier auch erstmal drehen (oder eher darum, wie ich zum Exraucher geworden bin). Ich bin leider sehr unfreiwillig zum Rauchen „gezwungen“ geworden. Meine beiden Elternteile rauchten viel und überall. In der Wohnung, im Auto und wo auch immer wir waren. Meine ganze Kindheit hat mich der Rauch bedrängt und stark angeekelt. Ich habe in dieser Zeit auch an einigen Asthmaanfällen gelitten, die vom Arzt auf das Rauchen meiner Eltern zurückgeführt werden konnten. Zum Glück haben hier meine Eltern dann auch recht schnell eingesehen, dass sie ihre Glimmstangen weit weg von mir konsumieren müssen.

Als sie darauf folgend sich auf den Balkon zurückzogen und auch im Auto nicht mehr oft rauchten, war ich 15 Jahre alt und ich merkte, wie es meinen Bronchien von Monat zu Monat besser ging.
Doch irgendwie war ich nervöser als vorher, konnte mich in der Schule nicht mehr richtig konzentrieren und man vermutete, dass ich an einer Aufmerksamtkeitsstörung leide. Jedoch verliefen die Psychologengespräche erfolglos. So habe ich mich dann bis zu meinem Realschulabschlussjahr gequält (das bei mir mit meinem 16. Lebensjahr begonnen hat).

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Meine Story (145)

Ich heiße Sandra und bin 40 Jahre alt und wohne in Essen, NRW. Ich wuchs in einer Zeit auf, in der es normal war zu rauchen, zumindest für mich, denn meine Eltern rauchten beide. Ich fuhr in zugequalmten Autos mit, saß in zugequalmten Zimmern rum und überhaupt war Rauch völlig normal. Ich erinnere mich noch, dass ich als Kind dachte, bah, damit fange ich niemals an. Dann wurde ich älter und als ich 16 war (gottlob, ich war in jeglicher Hinsicht ein Spätzünder) fing ich an zu rauchen.

Erst war es eklig, aber der Wunsch cool zu sein, trieb es rein. Meine Eltern trugen es mit Fassung (vermutlich hatten sie auch ein wenig dran zu knapsen, schlechtes Gewissen und so….. Aber was hätten sie schon sagen sollen…).

Jetzt bin ich 40 und habe 24 Jahre Raucher-Karriere hinter mir. Und in den letzten Jahren habe ich mich nur noch schlecht gefühlt deshalb. Der Gedanke, hey, du wirst nicht jünger und rauchst schon so lange, mehr als die Hälfte deines Lebens und die Angst irgendwann an Lungenkrebs elendig zu ersticken.

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