Manchmal kommt es unverhofft… (138)

Meine Rauchergeschichte begann vor 40 Jahren. Damals, im Alter von 14 Jahren, in der Clique in der Schule, wie wohl bei so manchen aus meiner Altersgruppe. Der Rauch schmeckte anfangs scheußlich, klar, doch schon bald hatte ich mich an die Zigaretten gewöhnt. Meine Eltern bekamen es natürlich schnell heraus, dass ich heimlich mit dem Rauchen angefangen hatte – und erlaubten es mir Zuhause. Mein Vater rauchte damals selbst noch, hat es allerdings einige Jahre später komplett aufgegeben. Mir ist das nicht so bald gelungen…

Ich habe all die Jahre allerdings auch nie ernsthaft darüber nachgedacht, mit dem Rauchen aufzuhören, geschweige denn, es versucht zu haben. Denn mir war klar, dass das sehr schwer werden würde. Warum sollte ich mir diesen Stress machen? Mir ging es ja eigentlich mit dem Rauchen nicht schlecht. Okay, die Kondition hätte besser sein können, die dauernd stinkende Kleidung nervte, die ständig steigenden Kosten für den Drehtabak und die Zigaretten mussten zeitweise anderweitig durch Verzicht kompensiert werden und in den letzten Jahren wurde man als Raucher in der Öffentlichkeit zunehmend ausgegrenzt. Aber hey, draußen vor der Kneipentür, wo die Raucher beisammen standen, war’s oft geselliger als drinnen, wo die Nichtraucher sitzen blieben. Und die Rauchpausen während der Arbeitszeit entwickelten sich sozusagen zu den Taktgebern und Highlights eines jeden Arbeitstages.

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Mein Name ist Achim L. (137)

Als Kind in eine Raucherfamilie geboren worden.

Beide Elternteile rauchten, immer und überall.

Als Kind bekam ich immer Kopfschmerzen beim Autofahren auf dem Rücksitz.
Rauchen war für mich Alltag, der mich 49 Jahre begleitete.

Mit 12 dann in der Schule die erste Kippe von Klassenkameraden die ebenfalls rauchten.
Es war eine Gitane ohne Filter, gleich auf Lunge mit dem allbekannten „Ha die Mutter kommt“.
Man hab ich gehustet und schwindelig ist mir geworden, aber egal gleich die nächste.
Man wollte cool sein und dazu gehören.

Das Rauchen hab ich natürlich gleich meinem kleine Bruder gezeigt, der dann fleißig mit gequalmt hat. Ich erinnere mich noch wie ich zum Vater ging und ihn fragte ob wir rauchen dürften, ein Klassenkamerad dürfte das auch von seinen Eltern aus.
Er hat es uns natürlich nicht erlaubt. Er sagte, wenn er uns dabei erwischt gibt’s was auf die Ohren.
Er hatte uns erwischt und als Strafe durften wir 10 Runden auf der Außenbahn im Stadion rennen.

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Das Ende einer 20jährigen Raucherkarriere! (136)

Ich war Kettenraucher und 2-3 BigPacks am Tag waren keine Seltenheit (Bis zu 60 Stück am Tag).

Versuche von teuren Seminaren über Akupunktur bis hin zu teuren Medikamenten scheiterten alle kläglich! Als vor Jahren die erste e-Ziggi rauskam, kaufte ich mir sofort eine und hatte schon nach wenigen Stunden wieder eine Lucky im Mund!
Ich resignierte und dachte, ich müsste nun der ewige, stinkende Kippenraucher bleiben, bis mir ein Kumpel von dem Laden in Kulmbach erzählte…….

Im Laufe der letzten Jahre und zig Aufhörversuchen, die nie länger als 48 Std. gingen, in denen ich massivste Entzugserscheinungen durchlitt, merkte ich fast täglich, wie mich das Rauchen langsam umbrachte.
Meine Frau bat mich nach einem krampfhaften morgendlichen Hustenanfall, es nochmals mit einer e-Zigarette zu versuchen, da unsere Kinder nicht ohne ihren Vater aufwachsen sollten.

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Von Menschen die sterben… (135)

…und starben, Menschen die Du und ich kennen und kannten, Menschen die ihr Geld ausgeben und gaben um damit ihren eigenen Tod, oder zumindest den schleichenden Niedergang ihrer Gesundheit selbst zu initiieren. Von Menschen die es hinnehmen und/oder fördern des Geldes wegen, und damit andere Menschen wissentlich ihrer Unversehrtheit zu berauben.

Jeder der diese Webseite besucht wird das vermutlich aus den Gründen tun weil er entweder selbst das Rauchen mittels E-Zigarette aufgegeben hat, oder vorhat es in Zukunft damit zu versuchen. Er/Sie wird sich in den Geschichten schnell wiedererkennen, denn der Bann der Zigarette, dem wir alle erlegen sind oder waren, weckte in uns allen das Gleiche, die Sucht. Die Sucht die uns widernatürliche Dinge tun lässt oder ließ. Jedes Wesen in der Natur ist darauf bedacht nichts zu tun was seiner Gesundheit abträglich ist, aber wir (die Raucher), der ach so intelligente Mensch, verfallen einer Sucht von der er/sie zu Beginn glaubt sie beherrschen zu können trotz aller mahnender Worte.

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