Wie ich das Teufelchen namens Pyro vertrieb….. (127)

Wie wohl sehr viele Raucher, fing auch ich schon in meiner Jugend mit dem Rauchen an.
Die typische Geschichte als Teenager. Einer der Freunde zieht eine Schachtel Zigaretten aus der Tasche. Da war sie , diese Neugier, diese Lust auf was verbotenes. Ich war damals ca. 13 Jahre alt, wusste es nicht besser und bin auf den Pyros hängengeblieben. Viele Jahre vergingen, viel Geld wurde in die Luft gepustet. Gedanken habe ich mir da meistens nicht drüber gemacht.

Habe ich gerne geraucht ? Diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Oder war es doch nur diese Gewohnheit ?

Morgens nach dem Aufstehen, erstmal einen Kaffee und eine Zigarette.
Nach dem Essen, erstmal eine Zigarette.
Zu jedem noch so kleinen Anlass, rief das kleine Pyro-Teufelchen in mir : “ Los, steck dir eine an, du hast es dir doch so verdient.
Ich gehorchte.

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Meine Geschichte (126)

1959 wurde ich geboren und probierte ab etwa 12 Jahren ein paar mal eine Zigarette, rauchte aber nie regelmäßig.
Mit 16 Jahren, während meiner Lehre begann ich dann zu rauchen.
Wie es so war:
– Lehrlingswohnheim
– alle gehen raus zum rauchen
– ich gehe mit
– irgendwann lehne ich die angebotene Zigarette nicht ab
– das kommt dann öfter vor
– selbst eine Schachtel gekauft, ich wollte mich ja auch mal revanchieren
– sobald ich selbst eine Schachtel in de Tasche hatte, wurden es immer mehr Zigaretten
So war ich dann sehr schnell bei 10 bis 15 Zigaretten pro Tag.
Irgendwann (ich glaube so mit 20) schaffte ich es auch einen Monat lang nicht zu rauchen, und eine Zeit rauchte ich auch Pfeife.

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Dampferstory! (125)

So nun versuch ich es auch mal, meine Geschichte vom Raucher zum Dampfer zu beschreiben.
Vor nun 4 1/2 Jahren bin ich zum Dampfer geworden. Und das nach fast 40 Jahren rauchen.
Es waren so ca. 25-30 Zigaretten täglich. Was mich zum Schluss furchtbar nervte, auch meinen Göttergatten, war mein Husten. Beim Aufstehen und Zubettgehen eine richtige Tortour.
War/bin zwar täglich mehrmals mit meinen Hunden unterwegs, aber ein Berg oder besser gesagt Hügel kam mir vor wie die Besteigung des Mount Everest. Oben angekommen, erstmal tief Luft geholt und natürlich nach dem ganzen Stress, erstmal ne Fluppe angezündet.
Mich hat es irgendwann nur noch genervt, was für ein Waschlappen aus mir geworden war.
Muss allerdings dazu sagen, ich bin keine Sportskanone. Als Jugendliche mal im Ruderverein dort auch Rennen gefahren, das wars dann aber auch schon. Allerdings kam ich nicht von den Stinkedingern los. Als mein 1. Sohn auf die Welt kam, hatte ich es 2 Jahre zuvor geschafft, mit dem rauchen aufzuhören. Tja und dann einmal mit ner Freundin in die Disco, sie angesprochen ob sie mich mal an der Zigarette ziehen lässt und den Rest kann sich jeder denken.
Ja, ich hing wieder an dem Mistding. Nikotinpflaster brachten auch nichts.
Ich war ein Suchtbolzen!

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Ich habe 30 Jahre geraucht und das gerne und viel… (124)

…(in den vergangenen ca. 8 Jahren um die 40 – 50 selbstgestopfte blaue Pall Mall).

Am 02.04.16 startete ich mit meiner Dampferkarriere.

Da ich der Meinung war, dass es mir trotzdem gut geht (hatte auch nie den typischen Raucherhusten), hatte ich auch keinerlei wirkliche Ambitionen, aufzuhören mit der Qualmerei. Wie sicherlich alle Raucher habe ich auch mal den einen oder anderen Versuch gemacht, das Rauchen aufzugeben (vordergründig wegen dem Geld), aber die Sucht nach den Pyros war viel stärker, so dass ich bereits nach drei Stunden Enthaltsamkeit wieder zur Schachtel griff. Für mich war eigentlich klar, nie nicht würde ich es schaffen, die Finger von den Glimmstengeln zu lassen.

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