Meine Dampfer Story (69)

September 2014 – Seit mehr als dreißig Jahren rauche ich. Zigaretten. Davor und zwischendurch habe ich auch mal Pfeife geraucht. Und Zigarillos. Aber süchtig bin ich nach Zigaretten. Seit über dreißig Jahren denke ich: „du musst damit aufhören!“. Ich sitze an diesem Abend mal wieder auf meinem heimischen Balkon, um „eine zu rauchen“. Ich denke daran, wie schädlich das ist. Spüre, wie es in der Lunge drückt und zieht. Dass die Waden und Unterarme schmerzen, weil sie schlecht durchblutet sind. Die Teerflecken an den Fingern und der Gestank, den ich absondere. Das alles macht mir Angst. Zu Recht! Ich drehe mir noch eine (und rauche sie selbstverständlich auch), um mich zu beruhigen. Das ist Sucht.

Schon unzählige Versuche habe ich gemacht, damit aufzuhören. Kalten Entzug, langsam reduzieren, Kräuterzigaretten, Nikotinpflaster und -kaugummi, Hand auflegen und Besprechen, Akupunktur. Alles mögliche. Immer wieder. An diesem Abend wurde mir bewusst: Du schaffst das nie! Du wirst eines Tages daran sterben. Wenn es doch bloß eine Möglichkeit gäbe, das Risiko zu reduzieren. Erheblich weniger zu rauchen wäre ja schon mal ein Erfolg!

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Meine Dampfgeschichte (68)

Eigentlich habe ich mich als Jugendlicher immer wacker gegen das Rauchen gewehrt bzw. brauchte es halt nicht. Und das trotz einer Umgebung, in der immer geraucht wurde (Familie, Freunde).
Dann hab ich irgendwann mit rund 20 doch angefangen zu rauchen, ich kann nicht sagen warum.
Hab mir damals gedacht „Na, in zehn Jahren höre ich dann wieder auf“…
Insgesamt gesehen wars auch keine allzu große Belastung.

Finanziell ging es: Drehtabak hab ich von Anfang an geraucht; mit ~50€/Monat kam ich hin.
Gesundheitlich: Ein bisschen aus der Puste kam ich dann schon bei größeren Belastungen; insgesamt habe ich mich aber als eher fit beschreiben können.
Auch Freundeskreis, Familie etc. bestanden zumeist aus Rauchern, weswegen auch von daher kein Grund zum Überdenken existiere.

Nun, die zehn Jahre gingen flott vorbei. Aufhören? Hmm, nee. Jetzt nicht.
Dafür gab mir das Rauchen zuviel: Die kleinen Denkpausen, die Beschäftigung beim Warten, die Einteilung des Tagesrythmus.

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Mein Name ist Verena und ich bin 43 Jahre alt. (67)

Aufgewachsen bin ich mit nichtrauchenden Eltern, aber wie es zu meiner Kindheit noch üblich war, rauchten mein Onkel und meine Tante, wenn sie bei uns zu Besuch waren.

Damals in den 70ern und 80ern sogar noch im Wohnzimmer. Der Aschenbecher wurde stets bereit gestellt und gestört hat es zu dem Zeitpunkt niemanden. Es wurde nach dem Besuch eben immer lange gelüftet.
Noch heute habe ich den kalten Rauch, den man tagelang riechen konnte, in der Nase.

Mein Onkel ist mittlerweile übrigens mit unheilbarer COPD und irreparablen Raucherschäden im Pflegeheim. Hätte er doch nur das Dampfen gekannt…hätte es doch nur das Dampfen schon viel früher gegeben…so viele könnten heute noch leben oder wären noch gesund. Er vielleicht auch.

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Eigentlich wollte ich ja gar nicht aufhören zu rauchen (66)

Mit dem Rauchen aufhören war für mich nie ein Thema. Ich rauchte gern und soviel wie ich vertrug. An anderen Leuten und aus Erzählungen konnte ich Fehlversuche nachvollziehen. Aus wirtschaftlichen Gründen aufzuhören – eine doofe Idee. Zum Neujahr als neuer Vorsatz – keine Chance. Selbst aus gesundheitlichen Gründen – der Stress kommt irgendwann und dann ist die Raucherpause vorbei. Ich hatte nur einen Menschen in meinem Leben kennengelernt, der das Rauchen erfolgreich aufgeben konnte. Er wusste jedoch zu berichten, dass bei ihm das Verlangen keineswegs verschwunden ist. Und sein Asthma hat ihm beim Aufgeben wohl sehr geholfen…

Ich war einer, der wollte rauchen. Krebs war mir egal, obwohl ich natürlich insgeheim hoffte, davon verschont zu bleiben. Ich hatte Husten, der mich nicht einschliefen ließ. Eine Morgenzigarette? Nicht bevor ich mich frei gehustet hatte, denn sonst habe ich Beklemmungszustände bekommen. Dass der Auswurf mit braunen Stellen kam, nahm ich mal als gutes Zeichen, schließlich war das kein Rot… Kurzatmigkeit hatte ich wohl auch, die hielt sich m. E. aber im Rahmen, schließlich war ich noch nie gerne Sportler.

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Fangen wir am Anfang an. (65)

Meine Mutter hielt Rauchen in der Schwangerschaft nicht für gefährlich. Damals rauchte sie noch moderate 1 1/2 Schachteln am Tag. Ich bin also im Nikotin „gereift“.
Auch das Rauchen in der Wohnung war vor fast 40 Jahren „normal“. Als ich zur Schule ging, rauchten meine Eltern meist mehr als zwei „Päckli“ am Tag. Mit 10 Jahren bildete sich bei mir eine Pollenallergie mit Asthmatischen Symptomen. Als ich mit 16 Jahren mein Elternhaus verlassen habe, entwickelte ich schlimme Charakterzüge. Aggressivität, Nervosität und Hyperaktivität. Ein Freund bat mich in einer meiner austickenden Situationen, doch eine zu rauchen, um auf den Boden zu kommen. Gesagt, getan. Alle meine schlechten Eigenschaften verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Ich habe danach ca. 17 Jahre lang geraucht und alles ausprobiert, was es zu kaufen gab auf dem Markt der „Raucherentwöhnung“. Kaugummis, Pflaster und Lutschtabletten halfen überhaupt nicht. Bupropion hatte mehr Nebenwirkungen als das Rauchen selbst. Hypnose und Akupunktur hielten mich höchstens einen Tag vom Rauchen ab. Auch das alljährlich wiederkehrende Ritual an Silvester „dieses Jahr höre ich auf mit dem Rauchen“ war am Morgen danach vergessen.

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Hallo Welt! (64)

Erste Erfahrungen habe ich auf einer Verbrauchermesse gemacht, bei der ich als Besucher anwesend war.
Das war so im Jahr 2010 +- 2 Jahre. Dort wurde eine „revolutionäre Erfindung“ vorgestellt, die E-Zigarette.

Ich dachte mir nichts dabei und nahm das Angebot zu probieren gerne an. Was mir aber von dem Herrn an dem Stand nicht gesagt wurde, war das richtige Zugverhalten und dass da kein Nikotin drin ist. Ich zog wie an einer richtigen Pyro, und es kam, genau gar nichts. Kein Dampf, kein Geschmack, nichts.
Ich hab mich bei dem Stand vom Acker gemacht und dachte so ein Schrott braucht doch kein Mensch.

Das ging dann auch so, bis ein Arbeitskollege im August 2013 mit seiner neu erworbenen EGO-T angekommen ist. Meine erste Reaktion war, dass ich ihn ausgelacht habe und meine Gedanken:“So ein Scheiß braucht kein Mensch“ geäußert habe.

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Hallo zusammen. (63)

Meine Geschichte ist vielleicht durchaus eine interessante, denn ich wollte eigentlich gar nicht mit dem Rauchen aufhören….
Ein guter Freund von mir besitzt eine mechanische Werkstatt mit Drehbank und allem drum und dran. So fing es an, dass ich eines Tags bei ihm in der Werkstatt vorbei schaute. Er produzierte einen mechanischen Akkuträger für einen Kunden, der heute ebenfalls ein guter Freund von mir ist. Ich war an der Herstellung so interessiert, dass ich den Prozess weiter verfolgte. Als dann der gesamte Akkuträger und Verdampfer fertig produziert war, wurde mir der Sinn und Zweck des Dampfen erklärt und ich durfte probieren. Ich habe bis zu diesem besagten Tag zirka 35 Zigaretten pro Tag geraucht.
Seit diesem Tag gehört ein solcher Akkuträger mit Verdampfer mir und ich dampfe. Ich habe das Rauchen links liegen gelassen und die Zigaretten interessieren mich gar nicht mehr.
Ich habe nach 2 Wochen dampfen wieder eine Zigarette angezündet und nach einem Zug wieder ausgemacht. Sie schmecken mir GAR NICHT mehr.

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Hallo zusammen, mein Name ist Martin S. und das ist meine Geschichte (62)

Ich habe mit 18 Jahren das Rauchen angefangen, meine Frau war mit 15 Jahren etwas früher dran.

Seit meinem 19 Lebensjahr bestreiten ich und meine Frau, die damals 18 Jahre war rauchend unser Leben.

Wir führen nun mittlerweile über 25 Jahre eine sehr harmonische Beziehung mit Höhen und Tiefen und sind mit unserem Lebensverlauf recht zufrieden,

wenn!! wenn nur nicht diese Sucht nach den Zigaretten wäre von der wir nicht loskommen!!

Im laufe der Zeit haben wir gemeinsam unzählige Versuche unternommen, das Rauchen aufzugeben, selbst die Geburt unserer Söhne (vor 21 und 16 Jahren) hat uns nicht die Kraft gegeben mit dem Rauchen aufzuhören wofür ich mich zutiefst schäme und mich hier bei meinen Söhnen dafür entschuldigen möchte, dass wir ihnen in ihrer Kindheit den andauernden Gestank und die Gesundheitsgefährdung durch das Passivrauchen zugemutet bzw. aufgezwungen haben.

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Mein Name ist Stefan H. (61)

Ich habe Ca.25 Jahre lang geraucht.
Angefangen mit dem Rauchen habe ich erst spät, so mit 19 oder 20,
Warum, weiß ich gar nicht mehr. Erst waren es nur wenige Zigaretten am Tag, aber das steigerte sich schnell auf bis zum Schluss 40 Zigaretten am Tag.
Gesundheitlich ging es mir eigentlich ganz gut, bis auf ein wenig Raucherhusten am Morgen.
Ehrlich gesagt, war es auch nicht die Sorge um meine Gesundheit, die mich bewogen hat auf das Dampfen umzusteigen, sondern vielmehr das Geld!
6,00€ am Tag für Zigaretten waren einfach zu viel. Das muss auch günstiger gehen, habe ich mir gedacht. Ich hörte im Internet von E-Zigaretten und las mich da schlau. Anscheinend nicht schlau genug.

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Guten Tag mein Name ist Gerald P.Und ich war über 35 Jahre lang ein starker Zigarettenraucher. (60)

Die ersten Jahre war das Zigarettenrauchen für mich Genuss, später dann Genuss mit zunehmender Sucht und die letzten 20 Jahre nur noch Sucht pur.

Meine Gedanken kreisten in 1. Linie zunehmend nur noch um das Zigarettenrauchen, ich war mehr und mehr ein Gefangener meiner eigenen Sucht.

Ich war zunehmend kein selbstbestimmender Mensch mehr, die Zigarettensucht hatte mich voll im Griff.

Ich rauchte bis zu 50 Zigaretten am Tag, ja ich rauchte wie ein Schlot und ich und meine Wohnung rochen auch wie ein Schlot.

Vor 5 Jahren ging es rauchbedingt mit meiner Gesundheit steil bergab, ich bekam immer weniger Luft und in der Nacht Erstickungsanfälle, mir ging es vor über 4 Jahren wirklich richtig schlecht.

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