Mit vierzig ins Gras beißen? (50)

Ja, meiner Arbeitskollegin ist genau das passiert. Kaum hatte sie ihren 40. Geburtstag gefeiert, kam die Diagnose: Lungenkrebs. Dann ab ins Krankenhaus, Operation, Chemotherapie, Reha und doch war das ganze nicht mehr aufzuhalten.

Das war damals etwa fünf Jahre vor meinem 40sten Geburtstag und da kann einem als Raucher schon sehr mulmig werden, wenn einem die Kollegin jahrelang im Büro gegenüber saß und man viele Tausend Glimmstängel im Büroascher zusammen ausgedrückt hat.

Nun der Stress im Büro wurde natürlich nicht weniger und so schleppte ich mich von Monat zu Monat hin zum 40sten – immer mit dem steten Vorhaben unbedingt aufhören zu müssen.

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Werte noch Raucher (49)

Nun ist es langsam an der Zeit, hier nieder zu schreiben, warum, wieso und überhaupt.

Kurze Rückblende um ca. 4,5 Jahre.

Ich hatte damals noch Pyros gequalmt wie ein blöder.
Eine nach der Anderen und natürlich während meinen 2 Stunden LKW Fahrten schwanden die Pyros fast automatisch. Ja in 2 Stunden kann so manche Pyro vernichtet werden, wenn man außer auf die Straße zu schauen nichts anderes zu tun hat. Einmal dann beim Kunden für eine 2 Stündige Automaten Montage, es zwar drin verboten war, aber wenn dann ein Reduktionsstück für die Wasserleitung von Nöten war, dies prima reichte für 2 Pyros und so kam es auch, dass ich bis zu 2 Pack Pyros a 20 Stück vernichtete ohne auch zu überlegen, was dies für die Gesundheit und Kosten für Auswirkungen mit sich bringt.

Auch merkte ich Monate um Monate, dass es mit meiner Gesundheit rapide abgenommen hatte und auch ab und zu sich Schmerzen in der Lungengegend breit machten.

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Hier meine (kurze) Dampfgeschichte… (48)

Es begab sich Ende März des Jahres 2015 dass ich, wie jeden Tag, mal wieder Zigaretten holen war. Ich weiß noch, dass es ein Freitag war und ich fürs Wochenende 2 Schachteln Camel gekauft habe. Ich bin jetzt 54 Jahre alt, hab etwa 35 Jahre geraucht, habe gerne geraucht und bedingt durch eine erkleckliche Menge Sport auch nie gesundheitliche Probleme gehabt. Ein Krankenhaus hab ich in den letzten Jahren nur einmal und das wegen eines Fahrradunfalles von innen gesehen. Meine Frau hat mir vor einigen Jahren mal eine Packung einweg e-Zigaretten mitgebracht, die haben sie bei Ryan Air in der Maschine verkauft. Ich geb zu.. Ich hab die nie angerührt. Aber vor kurzen hab ich sie wegwerfen müssen, da die Batterien nach all den Jahren ihre Eingeweide in die hinterste Ecke einer Schublade ausgekotzt haben.

Gut, zurück zu den 2 Schachteln fürs Wochenende. Die Entsorgungsaktion hat mir den Begriff e-Zigarette im Hirn wieder hochgespült. Also hab ich im Zigarettengeschäft nach e-Zigaretten gefragt. Zuerst wollte man mir wieder die Einweg-Dinger andrehen und erst auf Nachfrage hab ich dann was Anständiges zu sehen bekommen. Allerdings für einen Preis für den es im Fachgeschäft das Doppelpack gibt. Aber das wusste ich da noch nicht.

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Unverhofft kommt oft: from the beginning 2011 (47)

Mit 13 hatte ich das Rauchen angefangen und war über 40 Jahre dabei, sehr lange Zeit mit 60 Selbstgedrehten täglich. Aus gesundheitlichen Gründen natürlich viele Aufhörversuche mit Pflaster, Kaugummi, Reduzieren, Umstieg auf Zigarillos oder Pfeife, diverse Aufhörseminare (bin Profi: mit Erfolg bestanden! Aber weiter geraucht…)

Auch meine COPD, fürchterlicher Raucherhusten und Luftknappheit bis knapp vor dem Umfallen konnten mich nicht vom Rauchen abhalten: klarer Fall von Suchtraucher, ohne Sinn und Verstand.

Anfang November 2011 steht ein Kollege im Türrahmen und fragt nach einer Fahrgelegenheit:

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Mein überraschender Umstieg (46)

Ich habe mit 16 Jahren mit dem Rauchen angefangen und über 30 Jahre geraucht. Aufgrund einer Lungenerkrankung war ich dann gezwungen, mit dem Rauchen aufzuhören. Das war ein sehr langwieriger und unangenehmer Prozess für mich, hat aber leidlich funktioniert. Ich habe allerdings, in den Jahren in denen ich nicht geraucht habe, niemals aufgehört an das Rauchen zu denken und habe das Nichtrauchen stets als Verlust empfunden. Vor einigen Jahren kam dann der Rückfall und ich wurde wieder zum Raucher.

Natürlich habe ich mich insgeheim sehr darüber geärgert, nach all den Jahren doch wieder rückfällig geworden zu sein. Mir war allerdings auch klar, dass ich nicht noch einmal versuchen würde, das Rauchen aufzugeben. Diesem unangenehmen Prozess wollte ich mich nicht noch einmal aussetzen. Es sollte aber ganz anders kommen.

Ich kam zufällig an einem Geschäft für Dampfgeräte und Zubehör vorbei von dessen Existenz ich bis dahin nichts wusste. Überhaupt wusste ich so gut wie nichts über das Dampfen. Für mich waren „E-Zigaretten Raucher“ bisher nur armselige Menschen, die sich, in ihrem Unvermögen das Rauchen aufzugeben, an ein lächerliches Röhrchen klammerten, das wohl irgendwie eine „richtige“ Zigarette simulieren sollte. Nein, so etwas kam für mich nicht in Frage. Einfach lächerlich!

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Das Dampfen habe ich als Raucher nie wirklich wahrgenommen! (45)

Meine Dampfergeschichte beginnt spät, im Januar diesen Jahres. Da hatte ich einen Installationstermin vor Ort bei einem unserer Kunden, ein Unternehmen welches Einweg-E-Zigaretten (ich benutze den Terminus jetzt mal absichtlich) verkauft. Die Installation verlief ohne Probleme und wie geplant verließ ich mit dem Geschäftsführer zu dessen Tagesabschluß die Räume. An der frischen Luft entwickelte sich ein freundliches Gespräch über Dies und Das zu dem ich mir beiläufig aus meinem Auto eine Zigarette holte.

„Oh, Sie rauchen – möchten Sie einmal probieren?“ und bekam zwei dieser Einweg-E-Zigaretten geschenkt.

Zu Hause angekommen, probierte ich die Einweg-E-Zigaretten gleich aus und dampfte lustig im Wohnzimmer. Es machte Spaß, befriedigte einigermaßen meine Verlangen „zu rauchen“ und ich freundete mich sofort mit den Vorteilen an, die klar auf der Hand lagen: Nicht mehr separiert zu sein, rausgehen zu müssen, einen eher angenehmen Duft als Zigaretten-Gestank zu verbreiten, das Gerät auch mal weglegen zu können – ohne Brandfleck – sowie keinen Aschenbecher mehr zu benötigen. In dem Moment, so kurios das wirken mag, habe ich mich gefühlt wie ein echter Pionier! „Da tut sich eine Chance auf, kannst du sie ergreifen?“

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Denn schon seit Kindesbeinen, befass ich mich mit….. Rauchen. (44)

Ich war gerade mal 11 Jahre alt, als ich zum ersten mal eine Zigarette rauchte.
Heimlich, auf dem Friedhof, hinter Grabsteinen, schlicht weil in manchen Kerzchen eine Flamme brannte, an welcher ich den Glimmstängel anzünden konnte.

Das ist jetzt 43 Jahre her und so elend wie damals, war es mir noch nie zuvor, aber es war Chick und total „In“ am Schulbus mit `ner Kippe auf zu tauchen. Plötzlich war man gefragt.

In meinem weiteren Leben steigerte sich mein Tabakkonsum bis letztlich 60 – 70 Zigaretten am Tag. Die letzten 15 Jahre war ich Kettenraucher, es vergingen nicht 10 Minuten am Tag, in welchen ich keine Kippe am Zahn hängen hatte.

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Vom Tabak zum Liquid (43)

Vor etwas mehr als 3 Wochen wurde ich Dampfer – und das nach beinahe 30 Jahren. Meine Raucherkarriere begann in den Niederlanden im Grenzgebiet Venlo, wo ich auf den Geschmack gekommen bin, habe alles geraucht, was mir in die Finger kam. Lag es an den Kollegen, die ebenso „quarzten“, lag es am Arbeitsaufkommen, an der Langeweile, an der Geselligkeit? Ich weiß es nicht!

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