Vollbremsung mit Aussicht auf Stop… (41)

Ja hallo erst mal,

ich bin der Heiko aus Dillingen an der Saar. Angefangen hat alles sehr sehr früh. Damals war es noch normal dass der Papa den kleinen zum Zigaretten holen geschickt hat, und „bring mir noch ein Bier und ein Korn mit“ war da auch noch kein Problem. Ich kann mich noch erinnern, dass es das Päckchen Kippen für eine Mark gab. Der Marlboro Mann, die Camel Wüste und das Stuyvesant Männchen taten ihr übriges hinzu. Von überall prasselte massiv die Zigarettenwerbung auf einen ein, Rauchen war einfach cool und in der Öffentlichkeit angesehen. Und welcher junge Mann will nicht in und cool sein….

Also, ab und an dem Papa ne Zigarette gemopst, bei Freuden mitgeraucht und schneller als ich dachte war das Päckchen Zigaretten mein ständiger Wegbegleiter. Ich denke mit so 15 oder 16 Jahren hab ich schon ein ganzes Päckchen geraucht. Die Zeit verging, mein Tabakkonsum stieg stetig, am Ende bin ich auf so 100 Zigaretten am Tag gekommen. Und ja, ich hatte immer einen Glimmstängel in der Hand.

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Das ist ER! (40)

Tja, der Stefan wurde in einer Zeit geboren, in der Rauchen noch zu den großen Freiheiten gehörte; er kennt noch die großen, dominierenden Werbeplakate des “Marlboro-Man” mit einem Hauch von Freiheit und Abenteuer, er kennt die TV-Werbung von Marlboro noch in SW – trotzdem kam die Lagerfeuerromantik vor einem bombastischen Sonnenuntergang in der texanischen Steppe gefilmt, auch in Schwarz-Weiß gut rüber; und auch dem in die Luft gehenden HB-Männchen hat die anfangs fehlende Farbe keinen Abbruch getan.

Wie es zum guten Ton für einen ganzen Kerl gehörte, hat natürlich der Hausherr – sein Vater – auch geraucht. Die Familie gehörte zu dem, was man heute als Mittelstand bezeichnet. Papa geht arbeiten, Mama ist zu Hause bei den Kids und das Geld reicht zwar nicht um zweimal pro Jahr eine Kreuzfahrt zu machen, aber für 4 Wochen Bayrischer Wald und die Raten für den Einfamilienhausbau bedienen, hat es gelangt.

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Seit 30 Jahren geraucht (39)

Hallo, ich bin Mike, 43 Jahre alt und komme aus Berlin,bin verheiratet und habe 2 Kinder.
Ich bin der einzige Raucher in meiner kleinen Familie, aus Rücksicht habe ich nie in der Wohnung oder im Auto etc geraucht.
Aber gestunken hat er, der Ehemann und Papa.
Die Klamotten haben gestunken und der Atem war dadurch nie so wirklich frisch.

 

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Das war doch alles ganz normal, oder? (38)

Wie viele andere Raucher habe ich meine Karriere schon in jungen Jahren begonnen. Sicherlich durfte man sich anfangs nicht erwischen lassen. Der Hosenboden war da schon sehr gefährdet. Aber für den Vater zum Zigaretten-Automaten zu laufen und für eine Mark die 11er-Päckchen, oder später die Großpackungen für zwei Mark zu ziehen, das war normal. Ihr seht an dieser Schilderung der Preisgestaltung, dass dies schon einige Jahre her ist.

In den letzten vierzig Jahren habe ich sicherlich mehr als ein Einfamilienhaus weggeraucht. Ein zweites Häuschen verrauchte meine Gattin.
Unsere Kinder konnten wir – bis auf eines – von der Unsinnigkeit des Rauchens überzeugen. Auch haben wir stets Rücksicht auf sie genommen und so manche Stunde auf dem Balkon verbracht – auch im Winter.
„Früher starben die Raucher an Lungenkrebs, heute sterben sie an Lungenentzündung!“ war dazu der Kommentar unserer Zöglinge. Wir lachten … anfangs!

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Meine persönliche Dampfgeschichte (37)

Ich habe im „zarten“ Alter von 13 Jahren mit dem Rauchen begonnen. Als Kinder haben wir uns früher die Zigaretten in einem Kiosk gekauft und haben diese heimlich in unseren Verstecken geraucht. Die Verstecke waren vielseitig, von Gebüschen im Park, Wälder, verlassene alte Häusern und Neubauten, wo wir uns in der Jugend öfter rumgetrieben haben.

Zwischen dem ersten „Hhhhhh, Mama kommt“ bis heute sind schon 25 Jahre vergangen. Ich habe 20 Jahre lang exzessiv geraucht, zu Beginn vereinzelt mal hier und da eine Zigarette bis es dann mehr wurden. Als Kids haben wir dann auch gerne mal eine ganze Packung am Tag weg „gequarzt“ (habe mich schon immer gefragt wo das Wort quarzen im Zusammenhang mit dem Rauchen herkommt), später wurden es dann mehr. In Spitzenzeiten habe ich ein Päckchen Tabak am Tag geraucht, da bekam man früher locker 60 Zigaretten mit gedreht.

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Alles begann mit einem Artikel… (36)

…im Spiegel über Menschen die rauchen aber doch nicht rauchen…

Ich hatte mir schon lange Gedanken über das Nichtrauchen gemacht, aber nicht so sehr wegen meiner Gesundheit oder ähnlichem, sondern weil mich der Geruch von altem Rauch schlicht genervt hat und jeder Versuch aufzuhören an Magenkrämpfen gescheitert ist.

Nikotinpflaster, -spray und so weiter wirken auf mich wie eine harte Droge, Watte im Hirn, zwei Meter neben mir selbst stehen usw.

Also mal ausprobieren… mit diesen “Ersatzzigaretten”…

Und einen Tag später waren Tabakzigaretten Geschichte, einfach ekelhaft.
Eine Woche später zaghafte Meldungen vom Geruchs- und Geschmackssinn…
Geruchssinn: Nicht immer von Vorteil, Mensch stinkt die Stadt!

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Des Widerspenstigen Dämpfung (35)

Einleitung:

Als kurze Einleitung möchte ich erzählen, dass ich diesen Text bereits vor 23 Monaten geschrieben hatte, damals war ich gerade knapp einen Monat Dampfer.

Ich habe ihn nur an einer Stelle ein wenig überarbeitet.

Geändert hat sich seitdem das es mir gesundheitlich ein wenig besser geht und ich viel Geld für Dampferhardware ausgegeben habe und noch viel mehr Geld für Zigaretten eingespart habe.

Ich habe zwar unten vor 2 Jahren geschrieben das es keine großer finanzieller Vorteil für mich ist, aber da ich seit beginn brav eine Excel Tabelle über die Kosten führe habe ich da einen guten Überblick und muss sagen so auf die Zeit gesehen blieb dann doch einiges an Geld über.

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Meine Dampferkarriere… (34)

…startete ich vor 3 ¾ Jahren, nachdem ich mit einem Blutdruck von 270 zu 170 und Anzeichen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Hier, wie eigentlich immer in so einem Fall, rieten mir die Ärzte, das Rauchen sofort einzustellen. Leichter gesagt als getan, nach mehr als 30 Jahren Tabakgenuss.

Eine gute Freundin von mir entdeckte in dieser Zeit gerade die e-Zigarette für sich. Es handelte sich um eine Clever Smoke. Als ich sie probierte war das keine Alternative für mich zum Rauchen. Sie blieb auch nicht lange bei dem Teil und kaufte sich eine eGo-T. Das war schon was anderes im Vergleich. Mehr Dampf, mehr Geschmack. So bestellte ich mir auch so ein Set.

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Meine Geschichte (33)

Schon mit 15 Jahren habe ich damals geraucht, weil es ja “IN” war. Rauchend mit der Kippe am Schulhof zu stehen. Bis zu meinem 24.ten Lebensjahr ging das dann so weiter und zu diesem Zeitpunkt war ich schon auf 2 Schachteln am Tag.

Ich wollte mich beruflich verändern und musste deswegen mit dem Rauchen aufhören. Das klappte ganz gut mit Akupunktur. Ich war Ex-Raucher!
Dann kam der Tag meines runden Geburtstages und wie es halt so ist, habe ich einen ziemlich über den Durst getrunken und wollte eine Zigarette und noch eine und noch eine.

Tja, was soll ich jetzt noch dazu schreiben. Es war passiert, ich war wieder Raucher.
Ich rauchte weiter, obwohl ich oft die Anwandlungen hatte, das es eigentlich nicht gut für mich ist, aber der Drang oder Zwang, ich weiß es nicht, ließ mich immer zur Kippe greifen.

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